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Was ist eine Fahrradgarage?

Eine Fahrradgarage ist ein abschließbarer Stellplatz, der ein Fahrrad von allen Seiten umschließt. Das Rad steht darin trocken und ist vor Dieben und Vandalismus geschützt. Im Sortiment sind das Fahrradboxen für jeweils ein Fahrrad.

Anders als ein offener Ständer gehört die Box einem Nutzer. Er schließt sie mit seinem Schlüssel auf und wieder zu. Die Fahrradgarage Segeberg ist aus feuerverzinktem Stahl gebaut und hat ein Zylinderschloss mit Einhebelgriff.

Worin unterscheiden sich Fahrradbox und Fahrradkleingarage?

Eine Fahrradbox ist nur wenig höher als ein großes Fahrrad. Sie schieben das Rad hinein und bleiben selbst draußen stehen. In eine Fahrradkleingarage gehen Sie dagegen aufrecht mit dem Rad hinein, sie ist begehbar.

BauformZugangTypischer Einsatz
FahrradboxRad von außen einschiebenein Rad, ein Nutzer
Fahrradkleingaragebegehbar, mit Türmehrere Räder
Offene Überdachungfrei zugänglichviele Räder, nur Wetterschutz

Die beiden Modelle im Shop sind mit 125 cm und 140 cm Höhe klassische Fahrradboxen. Sie brauchen wenig Fläche und lassen sich einzeln oder in Reihe aufstellen.

Wie groß sind die Fahrradboxen im Sortiment?

Beide Boxen haben eine Grundfläche von gut 80 × 205 cm. Sie unterscheiden sich vor allem in der Höhe und in der Farbe.

  • Segeberg: 85 × 205 cm, 125 cm hoch, Farbe Anthrazitgrau.
  • Schellenberg: 82 × 205 cm, 140 cm hoch, Farbe Lichtgrau.

Die Fahrradgarage Schellenberg ist damit 15 cm höher. Das hilft bei Rädern mit hohem Lenker oder Korb. Laut Produktseite passen Mountainbike, Rennrad und Citybike in beide Modelle. Prüfen Sie bei sehr großen Rahmen die Höhe des Lenkers, bevor Sie bestellen.

Passt ein E-Bike in eine Fahrradbox?

Ein E-Bike passt in die Box, wenn Länge und Lenkerhöhe zu den Innenmaßen passen. E-Bikes wiegen bis zu 30 kg und haben oft breitere Reifen.

Das Gewicht spielt beim Einschieben kaum eine Rolle, weil das Rad ebenerdig hineinrollt. Gerade für teure E-Bikes ist eine abschließbare Box gefragt, weil sie oft über Nacht draußen stehen. Messen Sie bei breiten Reifen und tiefem Akku vorher nach. Für Lastenräder sind die Boxen nicht gedacht. Sie sind deutlich größer und passen in normale Parksysteme meist nicht hinein.

Wie sicher ist ein Rad in der Box vor Diebstahl?

In der geschlossenen Box ist das Rad von außen weder zu sehen noch zu greifen. Ein Dieb muss erst die Box öffnen. Bei einem offenen Ständer liegt der Schutz allein beim Fahrradschloss.

Beide Modelle schließen mit einem Einhebelgriff-Zylinderschloss. Je nach Anlage gibt es am Markt weitere Schließsysteme:

  • Profilzylinder, die auch bei Frost funktionieren.
  • Münzpfandschlösser für wechselnde Nutzer.
  • Codeschlösser und RFID-Karten.
  • Schlösser, die per App öffnen.

Welches System zu den Boxen im Shop passt, klären Sie bei der Anfrage. Wechseln die Nutzer häufig, etwa an einem Bahnhof, ist ein Münzpfand oder ein Code praktischer als ein Schlüssel. In einer Wohnanlage mit festen Mietern reicht meist ein Schlüssel je Box. Planen Sie auch, wer Ersatzschlüssel verwahrt und wer die Boxen vergibt.

Aus welchem Material sind die Boxen gebaut?

Beide Fahrradboxen bestehen aus feuerverzinktem Stahl. Die Zinkschicht schützt den Stahl dauerhaft vor Rost, auch bei Regen und Streusalz.

Stahl ist für Boxen das übliche Material, weil er Tritten und Hebelversuchen standhält. Am Markt gibt es auch Boxen aus pulverbeschichtetem Aluminium. Sie sind leichter als Stahl. Edelstahl taucht meist nur in Kombination mit Aluminium und im oberen Preissegment auf. Laut Produktbeschreibung werden beide Modelle in Deutschland hergestellt.

In jeder geschlossenen Box kann sich bei Temperaturwechseln Feuchtigkeit sammeln. Gute Boxen haben deshalb Lüftungsöffnungen, damit Kondenswasser abtrocknet. Das schützt Rad, Kette und Akku vor dauerhafter Nässe. Fragen Sie im Angebot nach der Belüftung, wenn die Boxen in praller Sonne oder an einem feuchten Standort stehen.

In welchen Farben gibt es die Boxen?

Die Fahrradgarage Segeberg hat die Farbe Anthrazitgrau, das Modell Schellenberg ist lichtgrau. Beide Töne fügen sich ruhig in Fassaden, Höfe und Parkplätze ein.

Ein dunkler Ton fällt neben Mülltonnenboxen und Zäunen kaum auf. Ein heller Ton wirkt neben weißen oder beigen Fassaden leichter. Ob andere Farben möglich sind, hängt vom Modell und von der Stückzahl ab. Fragen Sie danach im Angebot, wenn die Boxen zu einem Farbkonzept passen sollen.

Die Oberfläche braucht wenig Pflege. Wischen Sie Schmutz und Laub ab und prüfen Sie ab und zu Schloss und Scharniere. So bleibt die Box über Jahre leicht zu bedienen.

Für welche Orte eignen sich abschließbare Boxen?

Abschließbare Boxen passen überall dort, wo Räder lange oder über Nacht stehen. Das sind vor allem Wohnanlagen, Bahnhöfe und Firmengelände.

OrtStandzeitSchutzbedarf
Wohnanlageüber Nacht, dauerhafthoch
Bahnhof, HaltestelleStunden bis Tagehoch
Firmengeländeganzer Arbeitstagmittel bis hoch
Schule, Hochschulemehrere Stundenmittel

In der Innenstadt stehen Räder oft nur kurz. Dort reichen in der Regel offene Fahrradständer. In Wohnanlagen ohne Fahrradkeller schaffen Boxen einen sicheren Platz für Mieter und Eigentümer.

Wie viele Fahrradstellplätze ein Neubau braucht, regeln die Landesbauordnungen und kommunale Stellplatzsatzungen. Eine bundesweit einheitliche Regel gibt es nicht. Fragen Sie deshalb bei Ihrer Gemeinde nach, welche Vorgaben für Ihr Grundstück gelten. Abschließbare Boxen sind dort eine Möglichkeit, gut zugängliche und sichere Plätze zu schaffen.

Was regelt die DIN 79008 für Fahrradboxen?

Die DIN 79008 gilt für fest aufgestellte Fahrradparksysteme und nennt Fahrradboxen ausdrücklich. Für Boxen legt sie unter anderem Mindestmaße fest. Die Öffnung, durch die das Rad geschoben wird, muss mindestens 75 cm breit sein.

Daneben verlangt die Norm Korrosionsschutz für Metall, ausreichende Festigkeit und eine selbsterklärende Bedienung. Für Boxen der Modelle im Shop ist keine Prüfung nach DIN 79008 angegeben. Brauchen Sie für eine Ausschreibung einen Prüfnachweis, fragen Sie vor der Bestellung beim Kundendienst nach.

Gut zu wissen: Kinderräder, Lastenräder, Liegeräder und Räder mit Anhänger nimmt die Norm ausdrücklich aus.

Wie viel Fläche braucht eine Reihe von Fahrradboxen?

Jede Box braucht rund 2,05 m Tiefe und gut 80 cm Breite. Vor der Reihe planen Sie einen freien Weg von mindestens 180 cm ein, damit sich das Rad bequem einschieben lässt.

  1. Zahl der Boxen festlegen, eine Box je Fahrrad.
  2. Breite der Reihe aus der Breite der Boxen errechnen.
  3. Tiefe von 205 cm plus 180 cm Rangierweg einplanen.
  4. Prüfen, ob sich die Türen ohne Hindernis öffnen lassen.

Achten Sie darauf, dass Wege, Hauseingänge und Feuerwehrzufahrten frei bleiben. Eine Reihe aus fünf Boxen belegt so eine Fläche von gut 4 m Breite und knapp 4 m Tiefe. Reicht die Fläche dafür nicht, stellen Schräghochparker mehr Räder auf weniger Platz, allerdings offen und ohne Box.

Kann man in der Box einen Akku laden?

In den Produktdaten der beiden Boxen ist kein Stromanschluss genannt. Ein Laden direkt in der Box ist ab Werk also nicht vorgesehen.

Wer Ladeplätze plant, braucht einen Elektriker für Zuleitung und Steckdosen. Beim Laden erzeugen Lithium-Ionen-Akkus Wärme. In geschlossenen Boxen ist deshalb eine gute Belüftung wichtig, damit sich keine Hitze staut. Eine Alternative sind Ladeschränke, in denen nur der Akku geladen wird. Planen Sie das Thema früh ein, wenn viele Pendler mit E-Bike kommen.

Wann ist eine Sammelschließanlage die bessere Wahl?

Eine Sammelschließanlage passt, wenn viele Räder hinter einer gemeinsamen Tür stehen sollen. Das spart Fläche, bietet aber weniger Schutz für das einzelne Rad als eine eigene Box.

In solchen Anlagen stehen die Räder oft in Doppelstockparkern auf zwei Ebenen. Der Zugang läuft über Schlüssel, Chipkarte oder App. Für wenige Nutzer mit hohem Schutzbedarf bleibt die Einzelbox die einfachere Lösung. Sie braucht keinen Betreiber, der Zugänge verwaltet.

Auch eine Mischung ist möglich. Offene Ständer nehmen dann die Räder für kurze Besuche auf, Boxen die Räder von Pendlern, die den ganzen Tag bleiben. So bekommt jede Gruppe den Schutz, den sie braucht, und die Fläche wird gut genutzt.

Wie wird eine Fahrradgarage am Boden befestigt?

Beide Modelle werden mit dem mitgelieferten Zubehör am Boden verschraubt. Sie kommen als Bausatz und werden vor Ort zusammengesetzt.

Als Untergrund eignet sich eine ebene, feste Fläche wie Pflaster oder Beton. Auf Rasen oder losem Kies steht die Box nicht gerade, und die Tür kann klemmen. Die Verschraubung verhindert, dass jemand die Box anhebt oder wegträgt. Den genauen Ablauf beschreibt die Aufbauanleitung zum jeweiligen Modell.

Wie kommt die Box zum Aufstellort?

Die Boxen kommen per Spedition als Terminlieferung. Den Termin stimmen wir vorher mit Ihnen ab, der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

Die Lieferung erfolgt unabgeladen als Bausatz. Die meisten Einzelteile lassen sich mit 2 bis 3 Erwachsenen von Hand abladen. Mit Gabelstapler oder Radlader geht es einfacher. Passt die Lieferung auf Paletten, ist gegen Aufpreis ein LKW mit Hebebühne möglich. Ob das bei Ihrer Bestellung geht, klären wir im Angebot.

Wer baut die Boxen auf?

Den Aufbau übernimmt auf Wunsch ein Montagepartner aus unserem Netzwerk in ganz Deutschland. Er erstellt dafür ein eigenes Angebot, getrennt von der Lieferung.

Mit Montage geht die Ware direkt an den Partner, und Sie müssen nichts abladen. Er bringt am Montagetag alles mit und verschraubt die Boxen am Boden. Hat Ihre Einrichtung eigenes Fachpersonal, etwa einen Bauhof, ist auch Eigenmontage nach Aufbauanleitung möglich. Einen Überblick über weitere Anlagen finden Sie unter Fahrradparksysteme.

Wo kann man Fahrradgaragen kaufen?

Fahrradgaragen kaufen Sie im Gewerbefabrik Online Shop. Für Wohnanlagen, Firmen und Bahnhöfe mit mehreren Boxen erhalten Sie über Angebot erhalten ein kostenloses, unverbindliches Angebot. Fragen zu Maßen, Farben und Aufstellort beantwortet Ihnen der Kundendienst persönlich über die Kontaktseite.