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Was ist ein Sandkasten aus Kunststoff?

Ein Sandkasten aus Kunststoff hat eine Einfassung, deren Seitenteile ganz oder zum Teil aus HDPE bestehen. HDPE ist ein fester, durchgefärbter Kunststoff. Für Kitas, Schulen und öffentliche Spielplätze gilt wie bei jedem Spielgerät die DIN EN 1176.

Viele Modelle kombinieren Holz und Kunststoff. Der Sandkasten Fritz ist aus Lärchenholz und HDPE gebaut. Er misst 201 × 201 cm, ist 40 cm hoch und ab 1 Jahr freigegeben.

Was bedeutet HDPE?

HDPE steht für hochdichtes Polyethylen. Der Kunststoff ist schlagfest, wetterfest und durch und durch gefärbt. Eine Lackschicht, die abplatzen könnte, gibt es nicht.

Im Spielplatzbau wird HDPE für Wände, Dächer, Rutschen und Seitenteile von Sandkästen genutzt. Weil die Farbe im ganzen Material steckt, fallen Kratzer kaum auf. Sie haben dieselbe Farbe wie die Oberfläche. Bei Sandkästen kommt hinzu, dass HDPE kein Holzschutzmittel braucht, das in den Sand gelangen könnte.

HDPE ist recyclebar. Am Ende der Nutzungszeit lässt sich das Material also wiederverwerten. In öffentlichen Vergabeverfahren gehören Recyclingfähigkeit und Schadstofffreiheit nach REACH zu den üblichen Kriterien.

Splittert ein Sandkasten aus HDPE?

Nein, HDPE splittert nicht. Das ist der wichtigste Grund für Kunststoffteile am Sandkasten. Kinder sitzen auf der Einfassung, stützen sich ab und laufen darüber.

Holz kann dagegen mit der Zeit rau werden. Bei Lärche kann durch Wetter und Austrocknung die Oberfläche abschilfern. Bei Modellen aus Holz und HDPE bleibt das Holz deshalb Teil der regelmäßigen Kontrolle. Die DIN EN 1176 verlangt für alle Kontaktflächen: keine Splitter, keine Grate und keine scharfen Kanten.

Auf öffentlichen Plätzen zählt auch Vandalismus. HDPE ist schlagfest und gilt als vandalismussicher. Ein Kratzer zeigt dieselbe Farbe wie die Oberfläche und fällt deshalb wenig auf. Auch Stöße beim Spielen mit Schaufeln und Eimern steckt der schlagfeste Kunststoff gut weg.

Welche Farben gibt es bei Kunststoff-Sandkästen?

HDPE gibt es in vielen Farben. Die Farbe ist UV-stabilisiert, damit sie in der Sonne nicht ausbleicht. Welche Farben bei einem bestimmten Modell möglich sind, klärt unser Kundendienst mit Ihnen.

Kräftige, kontrastreiche Farben helfen Kindern bei der Orientierung. Auf inklusiven Spielplätzen sind sie für Kinder mit Sehbeeinträchtigung ein Gestaltungsmerkmal. Für Kunststoffoberflächen am Sandkasten wird die Schadstofffreiheit und Speichelbeständigkeit nach der Spielzeugnorm DIN EN 71 geprüft.

Ist ein Sandkasten aus HDPE besser als einer aus Holz?

Kunststoff passt, wenn Sie wenig Pflege und eine farbige Gestaltung wollen. Holz passt, wenn der Sandkasten natürlich wirken soll. Beide Materialien eignen sich für den öffentlichen Bereich.

MerkmalHDPELärche
Splittersplitterfreikann mit der Zeit abschilfern
Optikfarbig, farbstabilnatürlich, vergraut
PflegewartungsfreiHolzöl für Oberfläche und Kopfenden empfohlen
Lebensdauer (geschätzt)15 bis 20 Jahre8 bis 12 Jahre

Die Werte zur Lebensdauer sind Richtwerte und hängen von Nutzung und Pflege ab. Holzmodelle aus Lärche oder Robinie finden Sie unter Holz Sandkästen.

Wie pflegt man einen Sandkasten aus Kunststoff?

Die Kunststoffteile brauchen kaum Pflege. Ein Anstrich oder Öl ist bei HDPE nicht nötig. Es genügt, die Oberflächen bei Bedarf zu reinigen und die Verbindungen zu kontrollieren.

Bei Modellen mit Holzrahmen pflegen Sie das Holz wie bei einem Holzsandkasten. Lärche lässt sich mit einem Holzgrundieröl behandeln, vor allem an den Kopfenden. Kesseldruckimprägniertes Holz gehört nicht an den Sandkasten. Regen kann die Mittel auswaschen, und sie landen im Spielsand.

Ab welchem Alter eignet sich der Sandkasten?

Der Sandkasten Fritz ist ab 1 Jahr freigegeben und als U3-Gerät ausgewiesen. Er passt damit in Krippen, in Kitas und auf Spielplätze für jüngere Kinder.

  • 1 bis 3 Jahre: 10 bis 15 cm Sand reichen, Aufsicht ist nötig.
  • 3 bis 6 Jahre: 30 bis 40 cm Sand zum Graben und Bauen.
  • 6 bis 12 Jahre: größere Bauprojekte, gern mit Wasser.

Weitere Modelle für Krippenkinder zeigt die Seite U3 Sandkästen.

Passt ein Kunststoff-Sandkasten auch an eine Grundschule?

Ja. Sandspiel ist auch bei Grundschulkindern beliebt, sie bauen Landschaften und Kanäle. An Schulen ergänzt die DIN 58125 zum Schulbau die Anforderungen der DIN EN 1176. Die splitterfreie Einfassung aus HDPE ist im Pausenbetrieb ein Vorteil, weil viele Kinder gleichzeitig darauf sitzen und klettern.

Wie viel Sand passt in den Sandkasten?

Die Menge berechnen Sie mit Länge mal Breite mal Sandhöhe. Bei 201 × 201 cm Außenmaß und 40 cm Sandhöhe sind das rund 1,6 m³. Die Innenfläche ist etwas kleiner, die tatsächliche Menge also etwas geringer.

Ein Kubikmeter Sand wiegt rund 1,5 t. Für die volle Füllung rechnen Sie also mit knapp 2,4 t. Für eine Krippe mit 15 cm Sandhöhe genügen rund 0,6 m³.

Gut zu wissen: Nehmen Sie gewaschenen Spielsand mit einer Körnung bis etwa 2 bis 3 mm und etwas bindigem Anteil. Fallschutzsand ist gröber und lässt sich schlecht formen.

Gibt es eine Abdeckung für Sandkästen aus Kunststoff?

Abdeckungen für Sandkästen gibt es als Netz oder Plane und als festen Schiebedeckel. Ob für ein Modell eine passende Abdeckung lieferbar ist, fragen Sie am besten vor der Bestellung beim Kundendienst an.

Gute Abdeckungen aus PE sind UV-stabilisiert und lassen Wasser und Luft durch. So trocknet der Sand nach Regen ab. Eine Abdeckung hält Hunde, Katzen und Laub fern und verlängert die Zeit bis zum nächsten Sandwechsel. Das ist wichtig, weil sich Spulwurmeier von Hunden und Katzen nicht herausreinigen lassen. Gegen sie hilft nur neuer Sand. In Kitas wird der Sand bei Nichtbenutzung abgedeckt. Gegen Diebstahl gibt es Abdeckungen mit Kettenbeschwerung oder Verriegelung.

Wie baut man einen Sandkasten aus Kunststoff ein?

Sie können den Kasten auf das Gelände setzen oder in eine Grube einlassen. Die Grube bringt mehr Buddeltiefe und eine bessere Drainage.

AufstellungVorteilNachteil
auf dem Geländeeinfacher AufbauSandhöhe durch die Einfassung begrenzt
in einer Grubetiefer Sand, guter Wasserabflussmehr Erdarbeit

Unter dem Sand liegt am besten eine Schicht aus grobem Kies und ein wasserdurchlässiges Vlies. So bleibt kein Wasser stehen, und Sand und Erde mischen sich nicht. Bei der Grube heben Sie 10 bis 15 cm tiefer aus als die geplante Sandhöhe. Wie das Modell befestigt wird, steht in der Aufbauanleitung.

Eine Sandhöhe von etwa 40 cm über einem durchlässigen Unterbau hat einen Nebeneffekt: Der Sand reinigt sich zum Teil selbst. Die Kinder graben ihn um, und Regenwasser sickert durch. Staunässe dagegen fördert Keime.

Braucht ein niedriger Sandkasten Fallschutz?

Nein, ein besonderer Fallschutz im Umfeld ist bei einem niedrigen Sandkasten nicht nötig. Der Sandkasten Fritz ist 40 cm hoch und bleibt damit unter der Grenze von 60 cm. Bis dahin genügt ein normaler Naturboden.

Wichtig ist eine Einfassung ohne Spalten, in denen Füße hängen bleiben. Auch Stolperfallen am Rand müssen vermieden werden. Ist eine Einfassung nach außen höher als 60 cm, braucht es dort zusätzlichen Fallschutz. Als Untergrund nennen die Produktdaten Sand, Hackschnitzel, Kies oder Fallschutzmatten.

Wie viel Platz braucht der Sandkasten?

Rund um den Sandkasten Fritz sieht die Sicherheitszone 1,5 m auf jeder Seite vor. Mit 501 × 501 cm braucht er damit gut 25 m² Fläche.

In dieser Zone stehen keine anderen Geräte, Bänke oder Bäume. Planen Sie den Platz teils sonnig, teils schattig und nicht direkt unter Bäumen. Eine Bank mit Blick auf den Sand gehört in Kitas dazu.

Die DIN 18034 nennt für Sandspielbereiche weitere Punkte. Der Platz sollte windgeschützt sein, damit der Sand im Kasten bleibt. Er darf nicht im Schlagschatten von Gebäuden liegen. In Kitas ist ein Sonnenschutz Pflicht, etwa ein Sonnensegel. Dessen Masten werden einbetoniert und dürfen nicht erkletterbar sein. Der Untergrund muss Regenwasser ableiten können. Sandkästen mit Haus zeigt die Seite Spielhäuser mit Sandkasten.

Welche Kontrollen braucht ein Kunststoff-Sandkasten?

Er wird wie jedes Spielgerät nach DIN EN 1176-7 kontrolliert. Vor der ersten Nutzung nimmt ein Spielplatzprüfer das aufgebaute Gerät ab. Die Abnahme organisiert der Betreiber selbst.

  1. Sichtkontrolle, täglich bis wöchentlich: Glas, Müll und Tierkot im Sand.
  2. Operative Inspektion alle 1 bis 3 Monate: Einfassung auf Risse und scharfe Kanten, Sand auf Verdichtung und Verfärbung.
  3. Hauptinspektion einmal im Jahr durch einen Prüfer nach DIN 79161.

Bei der Sichtkontrolle entfernt das Personal Scherben, Kippen, Essensreste und Tierkot. Einmal pro Woche wird der Sand durchgerecht und gelockert. Bei Kunststoffteilen achten Sie vor allem auf Bruchstellen und lockere Schrauben. Den Sand tauschen Sie in der Regel alle 1 bis 2 Jahre aus.

Wie kommt der Sandkasten zu Ihnen?

Der Sandkasten kommt per Spedition als Terminlieferung, als Bausatz mit Aufbauanleitung. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos. Den Termin stimmen wir vorher mit Ihnen ab.

Die Lieferung erfolgt unabgeladen. Die meisten Einzelteile laden 2 bis 3 Erwachsene von Hand ab. Passt die ganze Lieferung auf Paletten, ist gegen Aufpreis ein LKW mit Hebebühne möglich. Nach Österreich liefern wir auf Anfrage gegen Aufpreis.

Wer baut den Sandkasten auf?

Den Aufbau kann ein Fachbetrieb aus unserem Netzwerk von Montagepartnern übernehmen, mit eigenem Angebot. Er hebt auf Wunsch auch die Grube aus und bringt den Unterbau ein.

Bei der Montage über uns geht die Ware direkt an den Partner, Sie müssen nichts abladen. Haben Sie eigenes Fachpersonal, etwa einen Bauhof, bauen Sie selbst auf. Bei Fragen hilft der Kundendienst über die Kontaktseite. Alle Bauformen finden Sie unter Sandkästen.

Wo kann man Sandkästen aus Kunststoff kaufen?

Sandkästen aus Kunststoff kaufen Sie im Gewerbefabrik Online Shop. Unser Kundendienst berät Sie zu Farben, Abdeckung und Aufstellung. Ein kostenloses und unverbindliches Angebot erhalten Sie über Angebot erhalten, auf Wunsch auch für Ausschreibungen.