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Was sind Betonbänke?

Betonbänke sind Sitzbänke, deren tragende Teile aus Beton gegossen sind. Bei allen Modellen im Sortiment stehen Holzlatten aus Fichte auf massiven Betonfüßen. Sie verbinden das Gewicht und die Härte von Beton mit dem angenehmeren Sitzgefühl von Holz.

Die Bänke sind 110 bis 210 cm lang, die Sitzhöhe liegt bei 43 bis 47 cm. Die Fachliteratur nennt für Betonbänke 42 bis 50 cm als typische Sitzhöhe. Die meisten Modelle sind Hockerbänke ohne Rückenlehne. Man kann sich also von beiden Seiten setzen.

Betonbänke stehen vor allem auf Plätzen, in Fußgängerzonen, in Parks und auf Schulhöfen. Auch auf Campusgeländen und vor öffentlichen Gebäuden sind sie verbreitet. Auf eine Bank mit rund 2 m Länge passen 3 Personen. So ist es bei der Parkbank Berne, der Parkbank Damme und der Parkbank Soltau angegeben.

Warum liegt auf dem Beton eine Sitzauflage aus Holz?

Holz ist beim Hinsetzen angenehmer als Beton. Blanker Beton heizt sich im Sommer stark auf und kühlt im Winter aus. Holz nimmt weniger Wärme auf und fühlt sich bei Kälte wärmer an.

Massive Betonsitze haben außerdem meist keine ergonomische Form. Latten lassen sich dagegen so anordnen, dass Sitzfläche und Lehne bequem sind. Im Sortiment besteht die Auflage bei allen Modellen aus Fichte.

Fichte ist ein helles, leichtes Nadelholz mit gleichmäßiger Maserung. Es ist gut zu bearbeiten und angenehm im Griff. Von Natur aus hält es draußen aber nicht lange und braucht deshalb einen Anstrich. Mehr dazu weiter unten bei der Pflege.

Wie viel wiegt eine Bank mit Betonfüßen?

Die Bänke im Sortiment wiegen zwischen 125 kg und 317 kg, soweit ein Gewicht angegeben ist. Die meisten liegen bei 270 kg oder mehr. Eine übliche Parkbank aus Stahl und Holz wiegt dagegen etwa 60 bis 120 kg.

ModellLängeGewicht
Parkbank Damme210 cm125 kg
Parkbank Berne200 cm270 kg
Parkbank Soltau190 cm300 kg
Sitzbank Rambin190 cm300 kg
Sitzbank Ruhla110 cm317 kg

Die Sitzbank Ruhla ist mit 110 cm die kürzeste Bank, aber mit 317 kg die schwerste. Sie ist 80 cm tief und wirkt wie ein kompakter Sitzblock.

Laut Fachliteratur wiegen Betonbänke meist 200 bis 800 kg und mehr. Viele Betonteile haben deshalb Kranlaschen oder Taschen für die Gabeln eines Staplers. Ob ein Modell solche Aufnahmen hat, klärt unser Kundendienst vor der Lieferung.

Muss eine Bank aus Beton verankert werden?

Das hängt vom Modell und vom Ort ab. Sehr schwere Bänke aus Beton oder Stein können laut Fachliteratur durch ihr Eigengewicht stabil frei stehen. Welche Befestigung für ein bestimmtes Modell vorgesehen ist, steht im Fundamentplan auf der Produktseite. Frei stehend eignen sich schwere Bänke auch für eine vorübergehende Aufstellung.

Für die übrigen Fälle gibt es zwei übliche Wege:

  • Aufdübeln: Die Bank wird mit Dübeln oder Ankerbolzen auf Beton oder Pflaster befestigt. Sie lässt sich später ohne Tiefbau versetzen.
  • Einbetonieren: Die Füße stehen etwa 15 cm unter der fertigen Oberfläche in einem Fundament.

Auch eine frei stehende Bank braucht einen ebenen, tragfähigen Untergrund. Auf weichem Rasen kann sie mit der Zeit einsinken oder schief stehen. Bei offenen Fragen zur Befestigung hilft unser Kundendienst über die Kontaktseite.

Wie werden die schweren Bänke angeliefert?

Die Betonbänke kommen per Spedition als Terminlieferung. Den Termin stimmen wir vorher mit Ihnen ab. Die Lieferung erfolgt unabgeladen. Sie sorgen also selbst für das Entladen und für geeignete Hilfsmittel.

Ein Teil der Modelle kommt fertig montiert, darunter die Parkbank Soltau mit 300 kg. Andere kommen als Bausatz, zum Beispiel die Sitzbank Rambin. Auch dann sind die Betonteile schwer.

Gegen Aufpreis ist ein LKW mit Hebebühne möglich, wenn die ganze Lieferung auf Paletten passt. Mehr dazu unter Versand und Zahlung.

Welche Geräte braucht man zum Abladen und Aufstellen?

Für Betonbänke brauchen Sie zum Aufstellen einen Kran oder Hubwagen, zum Abladen eignet sich auch ein Gabelstapler oder Radlader. Das Abladen von Hand, das bei leichten Bänken üblich ist, scheidet bei diesem Gewicht aus.

Vor dem Liefertag klären:

  • Kommt ein LKW bis an die Abladestelle?
  • Steht ein Stapler oder Radlader mit Fahrer bereit?
  • Ist der Weg zum Aufstellort fest genug für das Gerät?
  • Ist der Untergrund am Aufstellort vorbereitet?

Planen Sie den Standort vorher genau. Eine einmal abgesetzte Betonbank verschiebt man nicht mehr nebenbei.

Einfacher wird es mit Montage über Gewerbefabrik. Dann geht die Ware direkt an einen Montagepartner aus unserem Netzwerk in ganz Deutschland. Er bringt am Montagetag alles mit, stellt die Bank auf und setzt bei Bedarf das Fundament. Für die Montage erhalten Sie ein eigenes Angebot.

Wie vandalismussicher sind Betonbänke?

Beton gehört zu den Materialien mit der höchsten Vandalismussicherheit. Betonfüße lassen sich weder verbiegen noch absägen, und das Gewicht verhindert Umwerfen und Diebstahl.

Edelstahl, Ganzmetall und Beton gelten für gefährdete Standorte als die widerstandsfähigsten Materialien. Holz ist bequemer, aber anfälliger. Die Betonbank mit Holzauflage liegt dazwischen.

Die Schwachstelle ist die Holzauflage. Latten können angebrannt, beschnitzt oder abgeschraubt werden. Sicherheitsschrauben, die sich nur mit Spezialwerkzeug lösen lassen, und eine Verschraubung von unten machen das schwerer. Graffiti und Kratzer sind auf Beton ebenfalls möglich.

Wird eine Betonbank im Sommer heiß?

Die Betonteile ja, die Sitzfläche weniger. Beton speichert viel Wärme und gibt sie langsam wieder ab. Deshalb sitzen Sie bei allen Modellen im Sortiment auf Holz und nicht auf Beton.

Im Winter gilt dasselbe umgekehrt. Beton kühlt stark aus, die Holzlatten fühlen sich beim Hinsetzen wärmer an. Wer eine Bank in die pralle Sonne stellt, sollte trotzdem an Schatten denken, etwa durch einen Baum.

Wie lange hält eine Sitzbank aus Beton?

Für Beton nennt die Fachliteratur eine Lebensdauer von 30 bis 80 Jahren und mehr bei sehr geringer Pflege. Die Holzauflage hält deutlich kürzer.

Fichte gehört zur Dauerhaftigkeitsklasse 4 nach DIN EN 350 und ist damit wenig dauerhaft. Mit Farbe oder Lasur hält sie draußen etwa 5 bis 10 Jahre. Rechnen Sie also damit, dass Sie über die Lebensdauer des Betons die Latten mehrmals erneuern. Der Beton selbst braucht in dieser Zeit kaum Pflege.

Wie pflegt man die Holzauflage aus Fichte?

Fichte braucht draußen Holzschutz, etwa Lasur oder Deckfarbe. Erneuern Sie den Anstrich, sobald er abwittert oder das Holz grau und rau wird.

  1. Sitzfläche und Fugen von Laub und Schmutz befreien.
  2. Latten reinigen und gut trocknen lassen.
  3. Raue Stellen leicht anschleifen.
  4. Lasur oder Farbe in dünnen Schichten auftragen.

Deckfarbe schützt am besten vor UV-Licht. Sie kann die Lebensdauer einfacher Hölzer wie Fichte erheblich verlängern.

Lassen sich die Holzlatten austauschen?

Ja, das ist der große Vorteil dieser Bauweise. Ist eine Latte beschädigt oder morsch, tauschen Sie nur diese aus. Die Betonfüße bleiben stehen.

Das senkt den Aufwand über die Jahre. Eine Bank, die ganz aus Beton gegossen ist, muss bei größeren Schäden dagegen meist komplett ersetzt werden.

Gibt es Bänke mit Betonfüßen und Rückenlehne?

Ja, die Parkbank Berne hat Rücken- und Armlehnen. Sie ist 200 cm lang, die Sitzhöhe beträgt 43 cm und sie bietet Platz für 3 Personen.

Die übrigen Modelle sind Hockerbänke ohne Lehne. Sie passen an Orte, an denen Menschen nur kurz sitzen oder von beiden Seiten an die Bank kommen. Die Parkbank Damme ist mit 210 cm die längste davon und wiegt 125 kg. Für längeres Sitzen, etwa an Spazierwegen, ist eine Bank mit Rückenlehne bequemer.

Wie sieht Beton nach einigen Jahren aus?

Beton altert langsam, zeigt aber Gebrauchsspuren. Typisch sind Verfärbungen, Moos an schattigen Stellen und kleine Abplatzungen an den Kanten.

Moos und Schmutz entfernen Sie mit Wasser und Bürste. Achten Sie bei der regelmäßigen Kontrolle auf abgeplatzte Kanten und auf lose Verschraubungen der Holzauflage. Die Holzlatten zeigen meist früher Verschleiß als der Beton.

Gibt es eine Norm für Bänke aus Beton?

Für Betonfertigteile gibt es die DIN EN 13198. Sie legt Leistungsanforderungen für vorgefertigte Straßenmöbel und Gartengestaltungselemente aus Beton fest.

Eine eigene DIN-Norm nur für Sitzbänke im öffentlichen Raum gibt es nicht. Die oft genannte DIN EN 581 gilt ausdrücklich nicht für öffentlich aufgestellte und fest verankerte Bänke. Für barrierefreie Ruhebänke empfiehlt die DIN 18040-3 eine Sitzhöhe von 46 bis 48 cm. Die Parkbank Soltau und die Sitzbank Rambin liegen mit 47 cm genau in diesem Bereich.

Die DIN 18040-3 verlangt außerdem, dass Stadtmöbel unten höchstens 15 cm über dem Boden enden. So erkennen blinde Menschen sie mit dem Langstock. Massive Betonfüße, die bis zum Boden reichen, sind gut zu ertasten. Ein deutlicher Farbkontrast zur Umgebung hilft Menschen mit Sehbehinderung zusätzlich.

Beton, Holz oder Stahl: Welche Bank passt wohin?

Beton passt dort, wo eine Bank sehr fest stehen und wenig gepflegt werden soll. Typisch sind Plätze, Fußgängerzonen und Orte mit Vandalismusrisiko.

Wo Bänke versetzt werden sollen, etwa zum Rasenmähen, sind leichtere Modelle praktischer. Holz Sitzbänke auf Stahlgestell sind leichter und mit Rückenlehne in vielen Varianten verfügbar. Stahl Sitzbänke sind sehr widerstandsfähig, werden aber in der Sonne heiß.

Passend zur Betonbank gibt es auch Beton Pflanzkübel für ein einheitliches Bild. Viele Kommunen legen in Gestaltungssatzungen Materialien und ein einheitliches Erscheinungsbild der Stadtmöbel fest. Betonbänke und Pflanzkübel aus Beton lassen sich dafür gut kombinieren.

Wo kann man Betonbänke kaufen?

Betonbänke kaufen Sie im Gewerbefabrik Online Shop. Für ein kostenloses und unverbindliches Angebot nutzen Sie Angebot erhalten, für Ausschreibungen auf Wunsch einzeln je Produkt. Bei der Auswahl berät Sie unser Kundendienst persönlich. Alle Bänke aus anderen Materialien finden Sie unter Sitzbänke.