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Welche Fitnessgeräte für den öffentlichen Raum gibt es?

Fitnessgeräte für den öffentlichen Raum sind fest verankerte Trainingsgeräte, die jeder ohne Anmeldung und ohne Trainer nutzen kann. Sie stehen in Parks, an Spazierwegen, in Wohnquartieren und auf Freizeitflächen von Gemeinden.

Zur Auswahl stehen mehr als 100 Geräte. Es gibt Einzelgeräte für Ausdauer und Kraft, Kraftstationen mit dem Zusatz DUO, Recks und Barren, Balancierbalken und ganze Parcours mit mehreren Stationen. Im Shop ist jedes Gerät einem Trainingsziel zugeordnet: Kraft, Ausdauer oder Koordination. So stellen Sie eine Fläche zusammen, auf der alle drei Bereiche vorkommen.

Kraftstationen haben zwei Trainingsfunktionen an einem gemeinsamen Gestell, etwa Rudergerät und Stepper oder Brustpresse und Schulterpresse. Das spart Fläche gegenüber zwei Einzelgeräten. Alle Kraftstationen mit dem Zusatz DUO sind aus pulverbeschichtetem Stahl und ab 6 Jahren ausgewiesen.

Wer trainiert an öffentlichen Fitnessgeräten?

Vor allem Jugendliche und Erwachsene, die draußen und kostenlos trainieren wollen. Die DIN EN 16630 für fest installierte Fitnessgeräte im Freien richtet sich an Personen ab 14 Jahren oder ab 1,40 m Körpergröße.

Ein Teil der Geräte ist zusätzlich oder nur nach der Spielplatznorm DIN EN 1176 geprüft. Diese Geräte sind auch für Kinder gedacht und meist ab 3 Jahren freigegeben. Für gemischte Flächen, auf denen Eltern trainieren und Kinder balancieren, sind sie deshalb gut geeignet. Die Altersangabe jedes Geräts steht auf der Produktseite.

Wie gelingt ein Bewegungsangebot für Senioren?

Mit niedrigen Geräten, an denen man sich gut festhalten kann, und mit Sitzplätzen in der Nähe. Ältere Menschen trainieren dort Gleichgewicht, Koordination und Kraft im eigenen Tempo.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Menschen ab 65 Jahren, an mindestens 3 Tagen pro Woche Gleichgewicht, Koordination und Muskelkraft zu trainieren. Eine Bewegungsfläche im Wohnviertel macht das ohne Anfahrt möglich. Die DIN EN 16630 setzt nur eine Untergrenze beim Alter, keine Obergrenze.

Für das Gleichgewicht eignen sich flache Balancierbalken. Der Balancierbalken Milton aus Lärche hat eine Fallhöhe von nur 28 cm. Er ist nach DIN EN 16630 und DIN EN 1176 geprüft und damit auch für Enkelkinder ab 3 Jahren freigegeben.

Unser Tipp: Stellen Sie neben die Geräte Sitzbänke für den öffentlichen Raum. Wer zwischen zwei Übungen eine Pause braucht, findet dann einen Platz.

Wo im Park passt ein Fitnessparcours?

Ein Fitnessparcours passt gut an Wegekreuzungen, in die Nähe von Spielplätzen oder an den Rand einer Liegewiese. Dort kommen viele Menschen vorbei, und die Fläche wird regelmäßig genutzt.

Ein Parcours besteht aus mehreren Stationen auf einer zusammenhängenden Fläche. Er verbindet Ausdauer, Kraft und Koordination. Der Fitnessparcours Agimo aus Robinie und feuerverzinktem Stahl ist nach DIN EN 16630 geprüft. Seine Sicherheitszone misst 1.444 × 938 cm.

Robinie ist sehr dauerhaft und passt optisch gut zu Bäumen und Wiesen. Weitere Modelle finden Sie unter Fitnessparcours für den öffentlichen Raum.

Wie verteilt man Stationen am Wegrand?

Am besten als Folge einzelner Stationen in Abständen entlang eines Rundwegs. Jede Station braucht dabei ihre eigene Sicherheitszone, also eine freie Fläche ohne Hindernisse rund um das Gerät.

Schmale Parcours eignen sich für Grünstreifen neben dem Weg. Der Fitnessparcours Essie aus Robinie und Edelstahl ist lang und schmal gebaut. Seine Sicherheitszone misst 2.160 × 452 cm.

Vor der Planung klären:

  • Führt der Weg außerhalb aller Sicherheitszonen vorbei?
  • Liegen Leitungen oder Baumwurzeln dort, wo die Fundamente hinkommen?
  • Kommen Fahrzeuge für Pflege und Kontrolle an die Stationen heran?
  • Gibt es in der Nähe Sitzplätze und einen Abfallbehälter?

Planen Sie die Reihenfolge der Stationen bewusst. Ein Gerät für Ausdauer zum Aufwärmen am Anfang, danach Kraft und Koordination im Wechsel. So entsteht ein Rundgang, den man in einer festen Zeit schaffen kann.

Nach welcher Norm sind Fitnessgeräte für den öffentlichen Raum geprüft?

Für fest installierte Trainingsgeräte im Freien gilt die DIN EN 16630. Sie regelt Bau, Aufbau, Inspektion und Wartung und hat 2015 die deutsche DIN 79000 abgelöst.

Ein großer Teil der Geräte auf dieser Seite ist nach DIN EN 16630 geprüft. Ein weiterer großer Teil ist nach DIN EN 1176 als Spielplatzgerät geprüft, vor allem Parcours, Recks und Geräte zum Balancieren. Einige Geräte tragen beide Prüfungen. Welche Prüfung ein Gerät hat, steht auf der Produktseite unter Zertifikate.

Für Sie als Betreiber ist das wichtig. Nach der Norm richten sich Altersangabe, Fallschutz und Prüfintervalle.

Welche Hinweisschilder braucht ein öffentlicher Trainingsplatz?

Ein öffentlicher Trainingsplatz braucht ein allgemeines Informationsschild und an jedem Gerät eine Übungsanleitung. Diese Angaben sieht die DIN EN 16630 vor.

Auf das allgemeine Schild gehören nach einer Zusammenfassung der Norm diese Punkte:

  • Mindestalter 14 Jahre und Mindestgröße 1,40 m.
  • Hinweis, die Übungsanleitungen zu lesen und sich nicht zu überfordern.
  • Allgemeine Notrufnummer und Anschrift des Standorts.
  • Kontakt des Betreibers für Schäden und Wartung.

Am Gerät selbst zeigen Piktogramme die Übung und die trainierte Muskelgruppe. Ob Schilder zum Lieferumfang eines Geräts gehören, fragen Sie am besten mit Ihrer Anfrage mit ab.

Wie robust sind die Geräte gegen Vandalismus?

Geräte für den öffentlichen Raum sind für die Nutzung ohne Aufsicht gebaut. Gegen mutwillige Beschädigung helfen vor allem harte Materialien und verdeckte Verbindungen.

Edelstahl gilt als sehr widerstandsfähig gegen Beschädigung und ist nicht brennbar. Robinie mit Edelstahl ist eine bewährte Kombination gegen Vandalismus. Pulverbeschichteter Stahl lässt sich von Graffiti leichter reinigen. HDPE ist ein fester Kunststoff, der durchgefärbt ist, sodass Kratzer kaum auffallen.

Fragen Sie bei der Planung nach Sicherheitsschrauben und versenkten oder abgedeckten Verschraubungen. Sie verhindern, dass Teile mit einfachem Werkzeug gelöst werden.

Welches Material hält im öffentlichen Raum am längsten?

Am längsten halten Edelstahl, feuerverzinkter Stahl und Robinie. Lärche ist kürzer haltbar, wirkt aber natürlich und ist bei den Holzgeräten am häufigsten.

MaterialLebensdauer etwaBedingung
Edelstahl30 Jahre und mehrrostet nicht
Stahl feuerverzinkt25 bis 30 Jahre und mehrbei sachgemäßer Wartung
Robinie20 bis 50 Jahreauch mit Erdkontakt, ohne Imprägnierung
HDPE20 Jahre und mehrwartungsarm
Lärche10 bis 15 Jahreohne Erdkontakt, abhängig von Wartung

Die Werte sind Erfahrungswerte für Geräte im Freien. Die Auswahl nach Material finden Sie unter Holz Fitnessgeräte für den öffentlichen Raum und Stahl Fitnessgeräte für den öffentlichen Raum.

Wann brauchen Fitnessgeräte einen Fallschutz?

Das hängt von der Prüfnorm und der freien Fallhöhe ab. Für Geräte nach DIN EN 16630 ist bis 1 m freier Fallhöhe auch ein harter Boden zulässig. Darüber ist ein stoßdämpfender Boden nötig.

Gepflegter Rasen reicht bis etwa 1,5 m Fallhöhe, Oberboden bis 1,2 m. Für Geräte, die nach DIN EN 1176 geprüft sind, gilt die strengere Spielplatzregel. Dort ist schon ab 60 cm Fallhöhe ein stoßdämpfender Boden Pflicht.

Die meisten Geräte mit Angabe haben eine Fallhöhe unter 1 m. Das Outdoor Fitnessgerät Ruben aus pulverbeschichtetem Stahl und HDPE kommt auf 15 cm. Das Outdoor Fitnessgerät Benita aus pulverbeschichtetem Stahl liegt bei 120 cm und braucht damit einen stoßdämpfenden Boden.

Als geeigneten Fallschutz nennen die Produktseiten Sand, Hackschnitzel, Kies und Fallschutzmatten.

Welche Fundamente brauchen Fitnessgeräte im Park?

Üblich sind Betonfundamente, in die Pfosten oder Bodenanker eingelassen werden. Empfohlen sind 60 bis 80 cm Einbautiefe, frostfrei sind 80 cm.

Bei lockerem Untergrund liegen Fundamentköpfe mindestens 20 cm unter der Oberfläche oder werden abgedeckt. So stolpert niemand darüber. Den Fundamentplan erhalten Sie zum jeweiligen Gerät. Klären Sie vor dem Aushub, ob im Boden Leitungen oder starke Wurzeln liegen.

Wie oft muss der Betreiber die Geräte kontrollieren?

Regelmäßig und schriftlich dokumentiert. Die DIN EN 16630 verlangt Inspektion und Wartung durch den Betreiber, den Abstand legt er nach Nutzung und Lage fest. Viele Betreiber lassen die Geräte zusätzlich einmal im Jahr von einer unabhängigen Fachperson prüfen.

Für Geräte nach DIN EN 1176 gilt das Drei-Stufen-Modell aus Teil 7:

  1. Sichtkontrolle, täglich bis wöchentlich, auf Schäden, Müll und lose Teile.
  2. Operative Inspektion alle 1 bis 3 Monate, mit Blick auf Verschleiß und Verankerung.
  3. Jährliche Hauptinspektion durch einen qualifizierten Prüfer.

In Kommunen übernehmen das oft Bauhof oder Grünflächenamt. Die Dokumentation ist im Schadensfall Ihr Nachweis, dass Sie die Verkehrssicherungspflicht erfüllt haben.

Gibt es Fördermittel für Outdoor-Fitnessgeräte?

Das hängt vom Programm Ihres Landes, Kreises oder Trägers ab. Viele Kommunen finanzieren Bewegungsflächen über Haushaltsmittel, Zuschüsse oder Spenden.

Für Ihren Antrag erhalten Sie von uns Angebote einzeln je Gerät. So lassen sich förderfähige Positionen sauber trennen. Achten Sie auf die Fristen des jeweiligen Programms.

Wie kommen die Geräte zum Aufstellort?

Alle Geräte dieser Seite kommen per Spedition als Terminlieferung. Den Termin stimmen wir vorher mit Ihnen ab, der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

Die Geräte kommen als Bausatz und werden unabgeladen geliefert. Die meisten Einzelteile lassen sich mit 2 bis 3 Erwachsenen von Hand abladen. Mit Gabelstapler oder Radlader vom Bauhof geht es einfacher. Alle Bedingungen stehen unter Versand und Zahlung.

Wer montiert öffentliche Fitnessgeräte?

Den Aufbau übernimmt auf Wunsch ein Montagepartner aus unserem Netzwerk in ganz Deutschland. Sie erhalten dafür ein eigenes Angebot, getrennt vom Angebot für die Lieferung.

Der Montagepartner kann auch Fundamente, Erdarbeiten und den Fallschutz übernehmen. Mit Montage geht die Ware direkt an ihn, Sie müssen dann nichts abladen. Mit eigenem Fachpersonal, etwa einem Bauhof, ist auch Eigenmontage möglich. Aufbauanleitung und Fundamentplan gibt es zum jeweiligen Gerät.

Wo kann man Fitnessgeräte für den öffentlichen Raum kaufen?

Fitnessgeräte für den öffentlichen Raum kaufen Sie im Gewerbefabrik Online Shop. Öffentliche Einrichtungen bestellen dort auch auf Rechnung. Ein kostenloses, unverbindliches Angebot fordern Sie über Angebot erhalten an. Zur Planung einer ganzen Bewegungsfläche berät Sie unser Kundendienst persönlich über die Kontaktseite.