Welche Materialien kommen bei Spielgeräten für die Gastronomie zum Einsatz?
Die Materialwahl entscheidet über Langlebigkeit, Pflegeaufwand und Erscheinungsbild. Drei Werkstoffe prägen das Sortiment, und jeder bringt ein eigenes Profil mit.
Holz
Holz ist der Klassiker für den Außenbereich und fügt sich harmonisch in Garten- und Terrassenflächen ein. Verwendet werden vor allem witterungsbeständige Hölzer wie Lärche, Robinie und Akazie. Robinie zählt zu den dauerhaftesten heimischen Hölzern und kommt ohne chemische Imprägnierung aus. Lärche bietet eine gute Beständigkeit und ein warmes Erscheinungsbild. Ein Spielhaus Joris aus Akazienholz zeigt, wie sich ein natürlicher Werkstoff mit einer stabilen Konstruktion verbinden lässt.
Stahl
Feuerverzinkter oder pulverbeschichteter Stahl kommt vor allem bei dynamisch beanspruchten Geräten zum Einsatz, etwa bei Schaukelgestellen und Klettergerüsten. Stahl ist besonders verschleißarm und eignet sich für Standorte mit sehr hoher Nutzungsfrequenz.
Kunststoff
Hochwertiger Kunststoff wie HDPE wird häufig bei Federwippen und Federtieren verwendet. Er ist farbstabil, witterungsfest und pflegeleicht. Eine Federwippe 4 Freunde aus HDPE lässt sich ohne großen Aufwand sauber halten, was im gastronomischen Alltag ein praktischer Vorteil ist. Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Bauarten verschaffen möchte, findet in der Kategorie Federwippen eine passende Auswahl.
Unser Tipp: Kombinieren Sie die Materialien nach Standort. Holz sorgt für den optischen Gesamteindruck im Gartenbereich, Stahl bewährt sich an stark frequentierten Schaukeln, und Kunststoff eignet sich für pflegeleichte Kleingeräte.
Für welches Alter sind die Spielgeräte geeignet?
Die Altersangabe ist ein zentrales Auswahlkriterium, weil sich die Sicherheitsanforderungen je nach Altersgruppe unterscheiden. Die DIN EN 1176 trennt grundsätzlich zwischen Kindern unter drei Jahren (U3) und Kindern ab drei Jahren.
Für die Gastronomie ist diese Unterscheidung besonders relevant, weil Gäste mit Kindern jeden Alters kommen. Ein durchdachter Spielbereich deckt beide Gruppen ab.
- Geräte ab 1 Jahr (U3): niedrige Fallhöhen, geschützte Konstruktion, ruhige Spielelemente. Ein Sandkasten Albero eignet sich schon für die Jüngsten und fördert konzentriertes Spiel ohne große Höhenunterschiede.
- Geräte ab 3 Jahren: anspruchsvollere Kletter-, Schaukel- und Balancierelemente, die Bewegung und Geschicklichkeit fordern.
Für die kleineren Gäste bietet sich ergänzend die Kategorie Sandkästen an, die sich gut mit anderen Spielangeboten kombinieren lässt.
Wichtig: Achten Sie bei U3-Geräten auf die verschärften Anforderungen der Norm. Bereits ab 600 mm Fallhöhe ist für diese Altersgruppe eine Brüstung vorgeschrieben. Die Herstellerangaben zur Altersfreigabe geben hier verlässliche Orientierung.
Welche Sicherheitsanforderungen gelten für Spielgeräte im gastronomischen Betrieb?
Sobald ein Spielgerät für Gäste frei zugänglich ist, übernimmt der Betreiber die Verkehrssicherungspflicht. Diese ergibt sich aus § 823 BGB und bedeutet: Wer eine Gefahrenquelle schafft, muss die notwendigen Vorkehrungen treffen, um andere davor zu schützen.
In der Praxis heißt das dreierlei:
- Die Geräte müssen der DIN EN 1176 entsprechen. Alle Spielplatzgeräte im Sortiment von Gewerbefabrik sind TÜV-geprüft nach dieser Norm.
- Der Fallschutz muss stimmen. Je nach Fallhöhe sind stoßdämpfende Böden wie Sand, Rasen, Rindenmulch oder Holzschnitzel erforderlich.
- Die Geräte müssen regelmäßig kontrolliert werden. Die Norm sieht ein dreistufiges Inspektionssystem vor, das von der visuellen Routinekontrolle bis zur jährlichen Hauptinspektion durch einen qualifizierten Prüfer reicht.
Ein Beispiel für die Fallschutzplanung liefert die Rollstuhlschaukel Mina mit einer kritischen Fallhöhe von 113 cm. Bei Montage auf Sand, Rasen, Mulch oder Holzschnitzel ist kein zusätzlicher Fallschutz nötig. Dieses Gerät zeigt zugleich, dass Inklusion auch im gastronomischen Umfeld möglich ist, denn eine barrierefreie Schaukel öffnet den Spielbereich für Kinder mit und ohne Behinderung.
Die Normkonformität der Geräte bildet die Grundlage, während die laufende Inspektion und Dokumentation beim Betreiber liegen. Beides zusammen erfüllt die Verkehrssicherungspflicht.
Wo lassen sich Spielgeräte in der Gastronomie aufstellen?
Grundsätzlich eignet sich jede Fläche, die ausreichend Platz für das Gerät und die vorgeschriebene Sicherheitszone bietet. Die Sicherheitszone ist der freizuhaltende Bereich rund um das Gerät, in den beim Spielen niemand stürzen kann.
Typische Aufstellorte in gastronomischen Betrieben sind:
- Biergärten und Terrassenbereiche mit direktem Blick vom Gastraum
- Gartenflächen und Grünanlagen von Ausflugslokalen
- Außenbereiche von Hotels mit Restaurantbetrieb
- Höfe und seitliche Freiflächen
Entscheidend ist die Einsehbarkeit. Der Spielbereich sollte so liegen, dass Eltern ihre Kinder vom Tisch aus im Blick behalten können. Zusätzlich bestimmt der Untergrund, welcher Fallschutz nötig ist. Ein gewachsener Rasen deckt geringe Fallhöhen bereits ab, für höhere Geräte sind Sand oder Holzschnitzel die gängige Wahl.
Gut zu wissen: Planen Sie die Sicherheitszone von Anfang an mit ein. Bei Geräten mit erzwungener Bewegung wie Schaukeln darf sich der Fallraum nicht mit dem anderer Geräte überschneiden. Das beeinflusst den Platzbedarf spürbar.
Wie werden Spielgeräte für die Gastronomie angeliefert und montiert?
Die Anlieferung erfolgt direkt vom Hersteller per Spedition. Die Geräte werden in der Regel als Bausatz geliefert, einzelne Modelle kommen bereits vormontiert an. Die Zustellung erfolgt als Terminlieferung, sodass Sie den Anlieferzeitpunkt einplanen können.
Für die Montage stehen zwei Wege offen. Handwerklich versierte Betriebe können viele Bausätze mit eigenem Personal aufbauen. Für alle anderen vermittelt Gewerbefabrik über ein Netzwerk von Montagepartnern den professionellen Aufbau. Das ist besonders bei größeren Anlagen sinnvoll, bei denen die normgerechte Verankerung und die korrekte Ausführung der Sicherheitszone eine Rolle spielen.
Nach der Installation und vor der ersten Nutzung ist eine Erstabnahme vorgesehen. Sie stellt sicher, dass das Gerät normgerecht aufgebaut wurde. Bei Fragen zum Ablauf von Lieferung und Montage hilft der Kundendienst über die Kontaktseite gerne weiter.
Welchen Mehrwert bieten Spielgeräte für gastronomische Betriebe?
Ein durchdachter Spielbereich wirkt sich direkt auf den Betrieb aus. Familien wählen bevorzugt Lokale, in denen ihre Kinder beschäftigt sind. Das verlängert die Verweildauer und macht einen Betrieb für eine kaufkräftige Zielgruppe attraktiv.
Der Nutzen im Überblick:
- Längere Aufenthaltsdauer: Kinder spielen, Eltern bleiben entspannt sitzen. Das erhöht den durchschnittlichen Umsatz je Besuch.
- Wettbewerbsvorteil: Ein Spielbereich hebt einen Betrieb von Mitbewerbern ohne Angebot für Familien ab.
- Zielgruppenbindung: Familien kommen wieder, wenn ihre Kinder sich wohlfühlen. Eine Schaukel wie die Nestschaukel Stella oder ein Kletterturm werden schnell zum Grund für den nächsten Besuch.
- Ganzjährige Nutzung: Witterungsbeständige Geräte stehen die gesamte Saison bereit und amortisieren sich über Jahre.
Wer den Spielbereich um ein zentrales Element erweitern möchte, findet in der Kategorie Spieltürme Kombinationen aus Klettern, Rutschen und Balancieren, die für Kinder besonders reizvoll sind. So werden Spielgeräte für gastronomische Betriebe zur Investition in Aufenthaltsqualität und Kundenbindung, deren Wirkung sich in Verweildauer und Wiederkehrrate zeigt.
Wo kann man Spielgeräte für die Gastronomie kaufen?
Spielgeräte für die Gastronomie erhalten Sie im Gewerbefabrik Online Shop. Sie können direkt online bestellen oder vorab ein unverbindliches Angebot einholen. Gerade bei größeren Spielbereichen lohnt sich die persönliche Beratung: Der Kundendienst hilft bei der Auswahl passender Geräte, klärt Fragen zu Sicherheitszonen und Fallschutz und stellt Ihnen über die Seite Angebot erhalten ein maßgeschneidertes Angebot zusammen. Anfragen werden zügig bearbeitet, und die gesamte Abwicklung von der Bestellung bis zur Lieferung wird für Sie organisiert.