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Welche Spielgeräte für Krippen gibt es hier?

Spielgeräte für Krippen finden Sie hier vor allem als Spielhäuser, niedrige Spieltürme, Sandkästen, Federwippen und Schaukeln. Geräte für die Krippengruppe tragen die Altersangabe ab 1 Jahr oder ab 2 Jahren mit dem Zusatz U3.

Die Seite zeigt allerdings das ganze Sortiment für Kitas. Dazu gehören auch Klettergerüste, Trampoline und Karussells für ältere Kinder. Die Übersicht für die gesamte Einrichtung finden Sie unter Spielgeräte für Kitas.

Warum stehen hier auch Geräte für ältere Kinder?

Viele Krippen gehören zu einer Kita mit Kindergartengruppen. Sie planen das Gelände deshalb oft als Ganzes, mit einem eigenen Bereich für die Kleinsten. Darum zeigt die Seite beide Altersgruppen.

Ehrlich gesagt ist der größere Teil der Geräte erst ab 3 Jahren freigegeben. Einige Kletteranlagen, Karussells und Schaukeln beginnen sogar ab 5, 7 oder 9 Jahren. Für die Krippengruppe zählen nur Geräte, deren Altersangabe den Zusatz U3 trägt.

Unser Tipp: Achten Sie auf der Produktseite auf die Zeile Alter. Steht dort Ab 1 Jahr (U3) oder Ab 2 Jahre (U3), ist das Gerät für Krippenkinder freigegeben.

Welche Gerätearten haben eine U3-Freigabe?

Am häufigsten tragen Spielhäuser, Spieltürme und Federwippen die U3-Kennzeichnung. Die Freigabe ab 1 Jahr oder ab 2 Jahren hängt von der Geräteart ab.

GeräteartAltersangabe laut Produktdaten
Spielhäuser, Spieltürme, Sandkästenab 1 Jahr
Kriech- und Balanciergeräte wie Tunnel und Holzbrückenab 1 Jahr
Federwippenmeist ab 2 Jahren, einige ab 1 Jahr
Schaukelnmeist ab 2 Jahren, Babyschaukeln ab 1 Jahr

Bei Schaukeln und Federwippen beginnt die Freigabe oft erst mit 2 Jahren. Für die jüngsten Krippenkinder passen deshalb vor allem Häuser, Sandkästen und Krabbelgeräte.

Was gilt, wenn Krippe und Ü3 ein Gelände teilen?

Dann zählt, ob Krippenkinder ein Gerät für Ältere leicht erreichen. Ist es für Kinder unter 3 Jahren ohne körperliche Barriere zugänglich, gelten dafür die strengeren Anforderungen dieser Altersgruppe.

Ein Beispiel ist die Absturzsicherung. Für Kinder ab 3 Jahren verlangt die Norm ab 1 m Fallhöhe ein Geländer und ab 2 m eine Brüstung. Für leicht zugängliche Geräte im U3-Bereich ist schon ab 60 cm Fallhöhe eine Brüstung nötig.

Viele Kitas trennen den Krippengarten deshalb räumlich vom Bereich der Älteren. Die Geräte ab 3 Jahren stehen dann außerhalb der Krippenfläche.

Welche Spielhäuser eignen sich für die Krippengruppe?

Für die Krippengruppe eignen sich Spielhäuser mit niedrigem Boden. Die meisten Spielhäuser mit U3-Freigabe haben ein Podest unter 60 cm.

Spielhäuser dienen Kindern als Rückzugsort und als Ausgangspunkt für Rollenspiele. Das Spielhaus Elly aus Robinien- und Lärchenholz hat ein Podest auf 25 cm Höhe und ist ab 1 Jahr freigegeben. Weitere Modelle finden Sie unter Spielhäuser für Krippen.

Wichtig ist der Zugang für Erwachsene. Die DIN EN 1176 verlangt, dass Betreuer ein Kind im Gerät erreichen und ihm helfen können. Für vollständig umschlossene Spielhäuser gilt zusätzlich Teil 10 der Norm, unter anderem mit Anforderungen an die Entflammbarkeit.

Bei größeren Häusern zählt auch die Tiefe. Liegt ein geschlossener Teil mehr als 2 m vom Eingang entfernt, braucht er mindestens einen weiteren Zugang. Der zweite Ausgang dient vor allem dem Brandschutz.

Wie entsteht eine ruhige Spielecke im Krippengarten?

Eine ruhige Ecke entsteht, wenn Spielhaus, Sandkasten und Spieltisch abseits von Schaukeln und Laufwegen stehen. Dort spielen Kleinkinder ungestört, während Ältere toben.

  • Abstand zur Schaukel: Schaukeln gehören an weniger belebte Stellen, damit kein Kind in den Schwingbereich läuft.
  • Gute Sicht: Der Bereich bleibt von zentralen Punkten des Geländes aus einsehbar.
  • Schatten: Ein Sonnenschutz über dem Sandbereich ist in Kitas besonders wichtig.
  • Platz zum Sitzen: Bänke für Erzieherinnen stehen so, dass sie den Sandbereich gut überblicken.

Für diese Ecke eignen sich flache Geräte. Das Spielhaus Colin aus Lärchenholz hat ein Podest auf nur 14 cm Höhe und ist ab 1 Jahr freigegeben.

Was bieten Sandkästen und Spieltische für Krippenkinder?

Sandkästen und Spieltische laden zum Spielen im Sitzen und Stehen ein. Für Krippenkinder passen sie gut, weil keines davon Klettern verlangt.

Der Sandkasten Fritz aus Lärchenholz und HDPE misst 201 × 201 cm und ist 40 cm hoch. Für Sandkästen wird eine Sandhöhe von 40 cm empfohlen. Der Standort sollte nicht direkt unter Bäumen liegen und teils Schatten haben.

Der Spieltisch Ria aus pulverbeschichtetem Stahl, HPL und HDPE ist 65 cm hoch und ab 1 Jahr freigegeben. Weitere Modelle mit Sandfläche finden Sie unter Sandkästen für Krippen.

Welche Wippen und Schaukeln dürfen Kinder ab 2 Jahren nutzen?

Die meisten Federwippen und Schaukeln für die Krippe sind ab 2 Jahren freigegeben. Einige Federtiere und Babyschaukeln mit Schalensitz sind schon ab 1 Jahr ausgewiesen.

Die Federwippe Joan aus Robinienholz und feuerverzinktem Stahl ist ab 2 Jahren freigegeben und hat eine Fallhöhe von 60 cm. Für Kleinkinder wird bei Haltegriffen an Federwippen ein Durchmesser von höchstens 30 mm empfohlen.

Nestschaukeln brauchen im Krippenalltag besondere Aufmerksamkeit. Vogelnestschaukeln sind für Kinder unter 3 Jahren nur unter erhöhter Aufsicht einsetzbar. Als frei zugängliches Gerät für U3 gelten sie noch nicht als geeignet.

Federwippen brauchen weniger Fläche als Schaukeln. Rund um eine Wippe bleibt nach Teil 6 der Norm ein Fallraum von mindestens 1 m frei, gemessen in der äußersten Stellung des Geräts.

Was gilt für Spieltürme im Krippenbereich?

Spieltürme für Krippenkinder haben meist niedrige Podeste. Bei mehr als der Hälfte der Türme mit U3-Freigabe liegt die Fallhöhe bei höchstens 55 cm.

Unter 60 cm Fallhöhe verlangt die Norm noch keine Brüstung für Kinder unter 3 Jahren. Der Spielturm Kolja aus Edelstahl und HDPE hat ein Podest auf 55 cm Höhe und einen Sandbereich.

Einige Krippentürme haben Podeste über 60 cm. Dort ist eine Brüstung Pflicht, also eine Absicherung, durch die kein Kind hindurchfallen kann. Unter dem Podest liegt dann mindestens Rasen oder Oberboden, ab 1 m Fallhöhe ein stoßdämpfender Boden. Die Auswahl für die Kleinsten finden Sie unter Spieltürme für Krippen.

Braucht der Krippengarten überall Fallschutz?

Nein. Unter 60 cm freier Fallhöhe stellt die Norm keine Anforderung an einen stoßdämpfenden Boden. Ausgenommen sind Geräte mit erzwungener Bewegung wie Schaukeln, sie brauchen immer Fallschutz.

Ab 60 cm Fallhöhe reicht mindestens Rasen oder Oberboden. Ab 1 m Fallhöhe ist ein stoßdämpfender Boden Pflicht. Im U3-Bereich sind spitze oder kleinteilige Materialien als Fallschutz ungeeignet, weil Kinder sie verschlucken können.

Wichtig: Sand kann im Winter gefrieren und verliert dann seine Fallschutzwirkung. Prüfen Sie den Boden unter Schaukeln nach Frostnächten besonders genau.

Holz oder Kunststoff: Was passt zu Krippenkindern?

Beides ist möglich. Die meisten Krippengeräte im Sortiment sind aus Lärchenholz gebaut, viele Federwippen dagegen aus dem Kunststoff HDPE.

Lärche und Robinie wirken natürlich und fügen sich gut in einen Garten ein. HDPE ist ein fester, durchgefärbter Kunststoff. Er splittert nicht und zeigt Kratzer kaum. Einige Spielhäuser und Spieltische kombinieren Stahl mit HPL, einer glatten, unter Druck gepressten Schichtplatte.

Lärche hält im Freien auch ohne chemischen Holzschutz, solange sie keinen Erdkontakt hat. Robinie gehört zu den Dauerhaftigkeitsklassen 1 bis 2 und kommt ohne Imprägnierung aus. Edelstahl braucht keinen zusätzlichen Rostschutz und findet sich oft an Rutschen und Griffen.

Wie viel Fläche brauchen die Krippengeräte?

Die Fläche hängt vom Gerät ab. Bei den Krippengeräten reicht die Sicherheitszone von knapp 8 m² bei einem kleinen Federtier bis fast 100 m² bei großen Spielanlagen und Kletternetzen.

Die Sicherheitszone ist die freie Fläche rund um das Gerät, auf der keine Bänke, Bäume oder anderen Geräte stehen. Bei Fallhöhen bis 1,5 m reicht der Fallraum mindestens 1,5 m über die Geräteteile hinaus. Die genauen Maße stehen auf jeder Produktseite. Zeichnen Sie diese Flächen vor der Bestellung in einen Plan des Krippengartens.

Am meisten Platz brauchen Schaukeln. Bei fast allen Krippenschaukeln misst die Sicherheitszone in Schwingrichtung 7,5 m. Ihr Fallraum darf sich nicht mit dem anderer Geräte überschneiden, weil Schaukeln zu den Geräten mit erzwungener Bewegung zählen.

Wer kontrolliert die Geräte im Krippenalltag?

Die tägliche Sichtkontrolle kann das Kita-Team übernehmen, wenn es dafür eingewiesen ist. Dazu kommen operative Inspektionen alle 1 bis 3 Monate und eine jährliche Hauptinspektion.

  1. Sichtkontrolle: täglich bis wöchentlich auf Glasbruch, Schäden, lose Teile und den Zustand des Bodens.
  2. Operative Inspektion: durch sachkundiges Personal, etwa vom Bauhof des Trägers oder einem externen Dienstleister.
  3. Hauptinspektion: einmal im Jahr durch einen qualifizierten Spielplatzprüfer nach DIN 79161.

Alle Kontrollen werden dokumentiert. Für Kitas gelten neben der DIN EN 1176 auch die Regeln der Unfallkassen, etwa die DGUV Vorschrift 82 und die DGUV Information 202-022.

Wie kommen die Geräte zur Krippe?

Die Geräte kommen per Spedition als Terminlieferung, der Versand in Deutschland ist kostenlos. Den Termin stimmen wir vorher mit Ihnen ab.

Die Lieferung erfolgt unabgeladen als Bausatz mit Aufbauanleitung. Die meisten Teile laden 2 bis 3 Erwachsene von Hand ab. Kleine Geräte wie Federwippen passen auf Paletten, dafür ist gegen Aufpreis ein LKW mit Hebebühne möglich. Bei Spieltürmen und Schaukeln geht das wegen der langen Pfosten nicht.

Den Aufbau übernimmt auf Wunsch ein Montagepartner aus unserem Netzwerk mit eigenem Angebot. Er bringt die Ware am Montagetag selbst mit. Vor dem ersten Spieltag nimmt ein Spielplatzprüfer das Gerät ab, diese Abnahme organisiert die Einrichtung selbst.

Welche Unterlagen braucht der Träger für die Freigabe?

Für die Freigabe braucht der Träger meist ein Angebot und die technischen Daten der Geräte. Beides bekommen Sie kostenlos und unverbindlich.

Auf Wunsch erstellen wir Angebote einzeln je Produkt, etwa für Förder- oder Haushaltsanträge. Öffentliche Einrichtungen können auf Rechnung kaufen. Für die Abstimmung im Team oder mit dem Elternbeirat hilft der Katalog für Spielgeräte.

Wo kann man Spielgeräte für Krippen kaufen?

Spielgeräte für Krippen kaufen Sie im Gewerbefabrik Online Shop. Sie bestellen direkt online oder fordern über Angebot erhalten ein kostenloses Angebot an. Unser Kundendienst berät Sie persönlich bei der Auswahl passender U3-Geräte und begleitet die Bestellung aus einer Hand.