Welche Spieltürme für Schulen gibt es?
Spieltürme für Schulen reichen vom kompakten Einzelturm bis zur großen Spielanlage mit mehreren Türmen, Brücken und Rutschen. Ein Spielturm ist ein Gerät mit erhöhten Podesten auf Pfosten, an das Rutschen, Kletterwände, Netze oder Treppen angebaut sind.
Die Auswahl umfasst Türme aus Lärchenholz, Robinie, pulverbeschichtetem Stahl und Kunststoff. Die Fallhöhen liegen zwischen wenigen Zentimetern und 270 cm. Die Spielanlage Leila aus feuerverzinktem Stahl und HDPE ist erst ab 6 Jahren freigegeben und damit ganz auf Schulkinder ausgelegt.
Welche Türme passen zu Grundschulkindern?
Für Grundschulkinder passen Türme mit der Altersangabe ab 3 Jahren und höheren Podesten. Die meisten Türme der Auswahl sind ab 3 Jahren freigegeben, ein Teil schon ab 1 Jahr.
Die Altersangabe nennt das Mindestalter. Ein Turm ab 3 Jahren ist also auch für Kinder der vierten Klasse gedacht. Nur die Spielanlage Leila ist erst ab 6 Jahren freigegeben. Schulkinder suchen eher Höhe und anspruchsvolle Aufstiege als Kinder im Kindergarten. Türme mit sehr niedrigen Podesten und U3-Kennzeichnung sind für Krippen gebaut und fordern Grundschüler kaum.
| Turm | Altersangabe | Fallhöhe |
|---|---|---|
| Spielturm Thea | ab 3 Jahren | 120 cm |
| Spielturm Marina | ab 3 Jahren | 150 cm |
| Spielanlage Leila | ab 6 Jahren | 250 cm |
| Spielturm Pablo | ab 3 Jahren | 270 cm |
Was macht einen Spielturm pausenhoftauglich?
Ein pausenhoftauglicher Turm verträgt viele Kinder gleichzeitig, grobe Nutzung und ständige Witterung. Schulhöfe werden überdurchschnittlich stark genutzt, deshalb verschleißen Geräte dort schneller.
Zusätzlich zur DIN EN 1176 gelten an Schulen die Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Wenn mehrere Kinder gleichzeitig springen und klettern, wirken auf Podeste und Brücken hohe Stoßlasten. Geräte mit nur einem Mast brauchen dort besonders viel Wartung. Gegen Vandalismus helfen konstruktive Details:
- Sicherheitsschrauben: Einwegmuttern verhindern, dass jemand Verbindungen löst.
- Versenkte Verschraubungen: Schrauben liegen im Holz oder unter Hutmuttern.
- Edelstahl: Rutschen und Handläufe aus Edelstahl halten mutwilligen Schäden gut stand.
- Durchgefärbtes HDPE: Kratzer fallen in den Wandplatten kaum auf.
Welche Fallhöhen haben Türme für den Schulhof?
Die Fallhöhen der Türme reichen bis 270 cm, viele liegen über 2 m. Die Norm erlaubt für Spielplatzgeräte höchstens 3 m freie Fallhöhe.
Die freie Fallhöhe ist der Abstand von der Standfläche des Kindes bis zum Boden darunter. Sie steht auf jeder Produktseite. Der Spielturm Pablo aus Lärche und Edelstahl erreicht 270 cm. Der Spielturm Vincent aus pulverbeschichtetem Stahl liegt bei 150 cm. Je höher die Fallhöhe, desto größer werden Fallraum und Fallschutzschicht.
Wie sichert ein Schulturm Kinder gegen Absturz?
Ab 1 m Fallhöhe braucht ein Podest ein Geländer, ab 2 m eine Brüstung. Das gilt für Geräte, die ab 3 Jahren freigegeben sind.
Ein Geländer ist eine Absperrung, unter der kein Kind hindurchfallen kann. Eine Brüstung ist eine geschlossene Wand, die Kinder vollständig gegen Durchfallen schützt. Für Geräte, die Kinder unter 3 Jahren leicht erreichen, ist eine Brüstung schon ab 60 cm Pflicht. Zugänge ohne Geländer dürfen höchstens 50 cm breit sein. Querstangen, die wie eine Leiter zum Hochklettern verleiten, sind nicht zulässig.
Können Lehrkräfte ein Kind aus dem Turm holen?
Ja. Die Norm verlangt, dass Erwachsene in jedes Spielgerät hineinkommen, um einem Kind zu helfen. Das gilt auch für Turmhäuser und Tunnel.
Geschlossene Teile, deren Inneres mehr als 2 m vom Eingang entfernt liegt, brauchen einen zweiten Ausgang. Für die Pausenaufsicht heißt das: Ein Kind, das sich verletzt hat oder nicht mehr herunterkommt, ist für eine Lehrkraft erreichbar.
Welche Anbauten bringen Schulkinder in Bewegung?
Rutschen, Kletterwände, Netze, Hängebrücken und Rutschstangen machen aus einem Turm einen Bewegungsparcours. Jeder Anbau spricht andere Fähigkeiten an.
Die Norm will Risiken, die Kinder selbst einschätzen können, ausdrücklich erhalten. Höhe und Tempo gehören zum Spielwert, Fangstellen und harter Boden nicht. Jeder Anbau hat seinen eigenen Normteil: Rutschen Teil 3, Turmhäuser und Tunnel Teil 10, Kletternetze Teil 11 der DIN EN 1176. Für Schulkinder sind deshalb steile Aufstiege, Netze und Brücken zwischen zwei Türmen beliebt. Eine Auswahl finden Sie unter Spieltürme mit Rutsche für Schulen. Reine Klettergeräte ohne Podesthaus stehen unter Klettergerüste für Schulen.
Lärche, Robinie oder Stahl: Was hält am Schulhof länger?
Robinie und Stahl halten am längsten, Lärche ist der Standard für die meisten Türme. Viele Holztürme haben Rutschen, Griffe und Verbinder aus Edelstahl.
| Material | Stärke | Beachten |
|---|---|---|
| Lärche | ohne Erdkontakt dauerhaft, natürliche Optik | Dauerhaftigkeitsklasse 3, vergraut |
| Robinie | Dauerhaftigkeitsklasse 1 bis 2, ohne Imprägnierung | gewachsene, unregelmäßige Form |
| Stahl und Edelstahl | sehr robust, wartungsarm | kühle Optik |
| HDPE und HPL | splitterfrei, farbig, widerstandsfähig | weniger natürlich als Holz |
Der Spielturm Marina ist ganz aus Robinie gebaut. Robinie ist das einzige in Europa angebaute Holz in den Dauerhaftigkeitsklassen 1 bis 2. Bei Robinie sind Schrauben und Verbinder aus Edelstahl, damit keine Kontaktkorrosion entsteht.
Wer ein Gerät ohne Holz sucht, findet Modelle unter Stahl Spieltürme für Schulen. Der Spielturm Thea kombiniert Edelstahl mit HPL und HDPE. HPL ist ein unter hohem Druck gepresstes Schichtmaterial mit glatter, farbiger Oberfläche.
Wie viel Platz braucht ein Turm auf dem Schulgelände?
Ein Spielturm braucht neben seiner Stellfläche eine Sicherheitszone, also eine freie Fläche ohne Bänke, Bäume oder andere Geräte. Bei großen Türmen ist sie oft mehr als 10 m lang.
Ein Teil der Sicherheitszone ist der Fallraum. Bis 1,5 m Fallhöhe reicht er mindestens 1,5 m um das Gerät. Darüber gilt: zwei Drittel der Fallhöhe plus 0,5 m. Beim Spielturm Pablo mit 270 cm Fallhöhe sind das 2,3 m, seine Sicherheitszone misst 1266 × 1180 cm. Die Spielanlage Adrin ist über 33 m lang und passt eher an einen großen Schulstandort.
Unser Tipp: Tragen Sie die Sicherheitszone in den Lageplan des Schulhofs ein, bevor Sie bestellen. Laufwege zu Eingängen und Fahrradständern sollten nicht durch den Fallraum führen.
Welcher Fallschutz gehört unter einen Turm im Pausenbetrieb?
Unter einem Turm im Pausenbetrieb brauchen Sie ab 60 cm Fallhöhe einen stoßdämpfenden Boden. Die Schicht richtet sich nach der höchsten Fallhöhe aller Teile des Turms.
- bis 1 m: Oberboden oder dichter Rasen.
- bis 2 m: 30 cm Sand, Kies, Holzschnitzel oder Rindenmulch.
- bis 3 m: 40 cm Schüttgut oder geprüfte Fallschutzplatten.
In den Werten für Schüttgut stecken 10 cm Zuschlag, weil Kinder das Material zur Seite spielen. Auf einem viel genutzten Schulhof passiert das besonders schnell. Fallschutzplatten brauchen eine Prüfung nach DIN EN 1177 für die jeweilige Fallhöhe. Sie sind mit dem Rollstuhl befahrbar, brauchen aber regelmäßige Pflege.
Wie wird ein Spielturm auf dem Schulhof gegründet?
Ein Spielturm wird mit Betonfundamenten oder einbetonierten Bodenankern fest verankert. Wie tief und wie groß die Fundamente sind, steht im Fundamentplan des Geräts.
Fundamente dürfen selbst keine Gefahr sein. Bei lockerem Boden liegen Sockel und Befestigungen mindestens 40 cm unter der Spielebene, Fundamentköpfe mindestens 20 cm. Stahlschuhe heben Holzpfosten vom Boden ab und schützen sie vor Feuchtigkeit. Auf Asphalt oder Pflaster ist eine Montage mit Dübeln möglich, wenn dort geprüfte Fallschutzplatten liegen.
Was kontrolliert der Hausmeister am Turm?
Der Hausmeister übernimmt die Sichtkontrolle und, mit Schulung, die operative Inspektion. Die jährliche Hauptinspektion macht ein externer Spielplatzprüfer nach DIN 79161.
- Täglich bis wöchentlich: Müll, Scherben, lose oder fehlende Teile, freiliegende Fundamente.
- Alle 1 bis 3 Monate: Schrauben, Geländer, Netze und Rutschen auf Verschleiß und festen Sitz.
- Jährlich: Fäulnis, Risse und Korrosion an der ganzen Konstruktion.
Jede Kontrolle wird schriftlich festgehalten. Im Schadensfall belegt diese Dokumentation, dass die Schule ihre Pflichten erfüllt hat.
An Spieltürmen gibt es typische Schwachstellen:
- Holz: Fäulnis, Risse, Splitter und Verformungen.
- Verbindungen: Korrosion und lockere Schrauben oder Muttern.
- Podeste: Durchbiegung und abgenutzte Rutschhemmung.
- Netze und Seile: durchgescheuerte Stellen und lose Befestigungen.
- Fallschutz: zu dünne Schicht bei Schüttgut, beschädigte Platten.
Was muss die Schule am Liefertag vorbereiten?
Die Schule braucht eine LKW-taugliche Zufahrt und Helfer zum Abladen. Spieltürme kommen per Spedition als Terminlieferung, unabgeladen und als Bausatz.
Den Liefertermin stimmen wir vorher mit Ihnen ab. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos, nach Österreich wird er individuell berechnet. Ein LKW mit Hebebühne ist bei Spieltürmen nicht möglich, weil lange Pfosten und Balken über die Palette ragen. Die meisten Einzelteile tragen 2 bis 3 Erwachsene. Mit dem Gabelstapler des Bauhofs geht es einfacher.
Wer baut den Spielturm an der Schule auf?
Den Aufbau übernimmt ein Montagepartner aus unserem Netzwerk in ganz Deutschland. Er schickt Ihnen dafür ein eigenes Angebot.
Der Montagepartner kann auch Fundamente, Erdarbeiten und den Fallschutz übernehmen. Mit Montage geht die Ware direkt an ihn, die Schule muss nichts abladen. Hat der Schulträger einen Bauhof mit Fachpersonal, ist Eigenmontage nach Aufbauanleitung und Fundamentplan möglich. Vor der ersten Pause auf dem neuen Turm nimmt ein Spielplatzprüfer das Gerät ab. Die Abnahme organisiert der Schulträger als Betreiber selbst.
Wie bringt die Schule den Kauf beim Schulträger durch?
Größere Anschaffungen genehmigt meist der Schulträger, also Stadt oder Gemeinde. Dafür braucht die Schulleitung ein schriftliches Angebot mit klaren Positionen.
Wir erstellen Angebote auf Wunsch einzeln je Produkt, etwa für Förderanträge oder den Haushalt. Oft sammelt der Förderverein einen Teil der Mittel. Für die Abstimmung im Kollegium oder mit den Eltern hilft der Katalog für Spielgeräte. Öffentliche Einrichtungen können auf Rechnung bestellen.
Wo kann man Spieltürme für Schulen kaufen?
Spieltürme für Schulen kaufen Sie im Gewerbefabrik Online Shop. Für Schulträger und Fördervereine ist meist ein kostenloses, unverbindliches Angebot der erste Schritt, das Sie über Angebot erhalten anfordern. Zu Auswahl, Fallhöhe und Platzbedarf berät Sie unser Kundendienst persönlich über die Kontaktseite. Abwicklung und Betreuung laufen aus einer Hand.