Was ist ein Spielturm mit Schaukel und Rutsche?
Ein Spielturm mit Schaukel und Rutsche ist ein Kombinationsgerät: ein Turm mit Podest, eine Rutsche als Abstieg und ein angebautes Schaukelgestell. Die Kinder klettern hinauf, rutschen hinunter und schaukeln nebenan. Für Kitas, Schulen und öffentliche Spielplätze sind die Geräte nach DIN EN 1176 geprüft.
Alle Modelle dieser Kategorie haben ein Gestell aus Lärchenholz und sind ab 3 Jahren freigegeben. Der Spielturm Lena hat ein Podest auf 120 cm, eine Rutsche, eine Leiter und eine Doppelschaukel.
Welche Schaukelsitze gibt es am Anbau?
Am Anbau hängen je nach Modell Flachsitze, eine Nestschaukel oder eine Reifenschaukel. Die Sitzart bestimmt, wie viele Kinder gleichzeitig schaukeln und welches Spiel entsteht.
| Modell | Schaukel am Turm |
|---|---|
| Spielturm Lena | Doppelschaukel |
| Spielturm Emily | Nestschaukel |
| Spielturm Manuel | Reifenschaukel |
Flachsitz
Der Flachsitz aus Gummi ist der Standard auf öffentlichen Spielplätzen. Er eignet sich ab 3 Jahren. Ohne Rückenstütze passt er nicht für Kleinkinder.
Nestschaukel
Die Nestschaukel ist ein großer Sitzkorb aus Seilgeflecht. Mehrere Kinder sitzen, liegen oder stehen darin gleichzeitig. Der Spielturm Emily hat eine Nestschaukel und ist mit 715 cm Breite der breiteste der vier Türme. Mehr Modelle finden Sie unter Nestschaukeln.
Reifenschaukel
Die Reifenschaukel hängt an mehreren Ketten. Sie schwingt in mehrere Richtungen, nicht nur vor und zurück.
Ab welchem Alter eignet sich ein Spielturm mit Schaukel und Rutsche?
Die Modelle dieser Kategorie sind ab 3 Jahren freigegeben. Sie passen damit in den Kindergarten, auf Schulhöfe und auf öffentliche Spielplätze. Für Krippenkinder unter 3 Jahren sind sie nicht ausgewiesen.
Ein Podest um 100 bis 150 cm gilt als typisch für das Kindergartenalter. Die vier Türme mit 120 cm liegen genau in diesem Bereich. Für Schulkinder sind Podeste zwischen 150 und 250 cm üblich. Die Spielanlage Lars hat Podeste auf 150 bis 210 cm und dazu ein Kletternetz. Sie fordert damit auch Grundschulkinder.
Auf Schulhöfen werden Geräte stark genutzt und verschleißen schneller. Dort gelten zusätzlich die Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.
Passt ein Turm mit Schaukel in den Kindergarten?
Ja, die Modelle dieser Seite sind für Kinder ab 3 Jahren gebaut und damit für das Kindergartenalter ausgelegt. Für Kitas gilt neben der DIN EN 1176 auch die DIN 18034 zur Planung von Spielflächen.
Ein Kombinationsgerät bündelt drei Bewegungsarten an einem Ort. Während einige Kinder klettern und rutschen, schaukeln andere nebenan. Das verteilt eine Gruppe besser als ein einzelnes Gerät. Planen Sie den Turm so, dass die Fachkräfte Rutsche und Schaukel von einem Platz aus sehen.
Einen Babysitz sollten Sie nicht nachträglich an den Anbau hängen. Kleinkindsitze und Sitze für größere Kinder gehören nicht in dasselbe Gestell. Für Krippenkinder ist eine eigene Schaukel mit Abstand zum Turm die bessere Lösung.
Warum braucht der Schaukelanbau so viel Platz?
Schaukeln brauchen einen langen Fallraum in Schwingrichtung, weil sich der Sitz bewegt. Ein Kind kann am höchsten Punkt abspringen oder abrutschen. Die Fläche dafür ist deutlich länger als beim Turm selbst.
Für die Länge des stoßdämpfenden Bodens gibt es eine Formel. Bei losem Schüttgut wie Sand oder Hackschnitzeln gilt: 0,867 mal Länge der Abhängung plus 2,25 m. Bei Fallschutzplatten sind es 0,867 mal Abhängung plus 1,75 m. Als Faustregel reicht Kettenlänge plus 2 m.
Begriff erklärt: Fallraum. Der Fallraum ist der Bereich, in dem ein Kind nach einem Sturz auftreffen kann. Er muss frei von Hindernissen sein und einen stoßdämpfenden Boden haben.
Dürfen sich Fallraum von Schaukel und Rutsche überschneiden?
Nein. Schaukeln und Rutschen sind Geräte mit erzwungener Bewegung, also Geräte, bei denen das Gerät Richtung und Tempo vorgibt. Ihre Fallräume dürfen sich nicht mit den Fallräumen anderer Geräte überschneiden.
Planen Sie deshalb mit der Sicherheitszone auf der Produktseite und stellen Sie keine anderen Geräte, Bänke oder Bäume hinein. Verkleinern Sie diese Zone beim Aufstellen nicht. Auch Laufwege zur Rutsche sollten nicht durch die Schwingbahn der Schaukel führen.
Welche Abstände gelten am Schaukelanbau?
Für Anbauschaukeln an Kombinationsgeräten gelten eigene Mindestabstände. Der Abstand zum Gerät beträgt 20 % der Abhängung plus 0,20 m, dazu kommen 1,50 m Umlaufraum.
- Zwischen zwei Sitzen: mindestens 20 % der Abhängung plus 0,30 m.
- Bodenfreiheit Flachsitz: mindestens 35 cm in Ruhestellung.
- Bodenfreiheit Nestschaukel: mindestens 40 cm.
- Sitze je Feld: höchstens zwei.
Im laufenden Betrieb zählt vor allem die Bodenfreiheit. Sie ändert sich, wenn sich der Fallschutz setzt oder ausgespielt wird. Unter dem Sitz entsteht mit der Zeit eine Mulde, die Sie regelmäßig auffüllen. Prüfen Sie den Abstand am besten bei jeder operativen Inspektion mit dem Zollstock nach.
Was ist beim Rutschenauslauf zu beachten?
Am Ende der Rutsche braucht es einen freien, stoßdämpfenden Auslaufbereich. Die DIN EN 1176-3 legt dafür eigene Fallraum-Anforderungen fest. Unter einer Rutsche ist Fallschutz immer nötig.
Im Auslauf dürfen keine Hindernisse stehen. Er darf nicht in die Schwingbahn der Schaukel ragen. Am oberen Einsitzteil der Rutsche schützt eine Seitenbrüstung, die bei über 1 m Fallhöhe in die Seitenteile übergeht. Der Spielturm Alma hat ein Podest auf 120 cm und eine kritische Fallhöhe von 135 cm. Mit 246 cm Gesamthöhe gehört er zu den niedrigeren Modellen.
Wie viel Fläche braucht ein Spielturm mit Schaukel und Rutsche?
Mit Sicherheitszone brauchen die Türme dieser Seite rund 43 bis 63 m², die große Spielanlage knapp 119 m². Die Sicherheitszone ist die freie Fläche um das Gerät, die Fallräume und Bewegungsflächen einschließt.
| Modell | Gerät | Sicherheitszone |
|---|---|---|
| Spielturm Manuel | 375 × 441 cm | 772 × 558 cm |
| Spielturm Lena | 375 × 573 cm | 685 × 772 cm |
| Spielturm Emily | 356 × 715 cm | 818 × 772 cm |
| Spielanlage Lars | 730 × 847 cm | 1173 × 1013 cm |
Am kompaktesten ist der Spielturm Manuel mit Rutsche, Kletterwand und Reifenschaukel. Messen Sie die Fläche vor der Bestellung aus und zeichnen Sie die Zone in einen Lageplan. Zäune, Wege und Bäume müssen außerhalb liegen. Alle Bauformen finden Sie unter Spieltürme.
Welcher Boden gehört unter Turm, Rutsche und Schaukel?
Unter dem ganzen Gerät ist ein stoßdämpfender Boden nötig. Bei Kombinationsanlagen richtet sich der Fallschutz nach der höchsten Fallhöhe aller Teile. Rasen wird unter Schaukeln nicht empfohlen.
Die vier Türme haben eine kritische Fallhöhe von 135 bis 140 cm. Bis 2 m Fallhöhe genügen 30 cm Sand, Kies oder Holzhackschnitzel, darin sind 10 cm Zuschlag für das Wegspielen enthalten. Die Spielanlage Lars hat 245 cm Fallhöhe. Bei losem Material sind dort 40 cm nötig. Alternativ eignen sich geprüfte Fallschutzplatten.
Sand kann im Winter gefrieren und dämpft dann schlechter. Unter Schaukeln wird der Boden besonders stark beansprucht und muss häufiger aufgefüllt werden.
Wie ist das Podest gegen Absturz gesichert?
Für Kinder ab 3 Jahren ist ab 1 m Fallhöhe ein Geländer Pflicht, ab 2 m eine Brüstung. Bei den Türmen mit 120 cm Podest ist also ein Geländer nötig.
Ein Geländer ist mindestens 60 cm und höchstens 85 cm hoch. Eine Brüstung ist geschlossen und mindestens 70 cm hoch, sie verhindert auch das Durchfallen. Bei der Spielanlage Lars mit Podesten bis 210 cm ist eine Brüstung vorgeschrieben. Offene Zugänge ohne Geländer dürfen höchstens 50 cm breit sein.
Wie werden Turm und Schaukelgestell verankert?
Turm und Schaukelgestell kommen in Betonfundamente nach dem Fundamentplan des Herstellers. Den Plan und die Aufbauanleitung erhalten Sie zum Produkt.
Als Einbautiefe werden 60 bis 80 cm empfohlen, am besten frostfrei. Bei losem Fallschutz liegen Sockel und Befestigungen mindestens 40 cm unter der Spielebene, Fundamentköpfe mindestens 20 cm. Wind und spielende Kinder wirken mit Hebelkraft auf Turm und Gestell. Halten Sie die Vorgaben zum Fundament deshalb genau ein.
Was wird an Schaukel und Rutsche regelmäßig geprüft?
Vor der ersten Nutzung nimmt ein Spielplatzprüfer das Gerät ab. Danach gelten die drei Stufen der DIN EN 1176-7: Sichtkontrolle täglich bis wöchentlich, operative Inspektion alle 1 bis 3 Monate und eine jährliche Hauptinspektion durch einen Prüfer nach DIN 79161.
- Ketten: bei Abrieb von etwa einem Drittel der Stärke tauschen.
- Lager und Gelenke: Quietschen weist auf Wartungsbedarf hin.
- Sitze: Risse oder spröde Stellen am Gummi, Zustand der Nestseile.
- Rutsche: Verschleiß, Verformung, Schäden an den Seitenwangen.
- Fallschutz: Füllhöhe unter Sitz und Auslauf.
Die Abnahme organisiert der Betreiber selbst. Alle Kontrollen halten Sie schriftlich fest.
Wie wird ein Spielturm mit Schaukel geliefert?
Die Türme kommen per Spedition als Terminlieferung, als Bausatz mit Aufbauanleitung. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos. Den Termin stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Die Lieferung erfolgt unabgeladen. Lange Pfosten und Balken ragen über die Palette, deshalb ist ein LKW mit Hebebühne bei Spieltürmen nicht möglich. Die meisten Teile laden 2 bis 3 Erwachsene von Hand ab, mit Gabelstapler oder Radlader geht es einfacher. Nach Österreich liefern wir auf Anfrage gegen Aufpreis.
Wer baut Turm und Schaukel auf?
Den Aufbau übernimmt ein Fachbetrieb aus unserem Netzwerk von Montagepartnern in ganz Deutschland. Er erstellt dafür ein eigenes Angebot.
Der Partner setzt Fundamente, baut auf und bringt auf Wunsch den Fallschutz ein. Mit Montage geht die Ware direkt an ihn, Sie laden nichts ab. Eigenmontage ist mit fachkundigem Personal möglich, etwa durch einen Bauhof. Türme ohne Schaukel zeigt die Seite Spieltürme mit Rutsche, Türme mit Schaukel finden Sie unter Spieltürme mit Schaukel.
Wo kann man Spieltürme mit Schaukel und Rutsche kaufen?
Spieltürme mit Schaukel und Rutsche bestellen Sie im Gewerbefabrik Online Shop, direkt online oder mit kostenlosem Angebot über Angebot erhalten. Für die Planung der Fläche berät Sie unser Kundendienst persönlich über die Kontaktseite.