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Was ist ein Spielturm mit Rutsche?

Ein Spielturm mit Rutsche ist ein Spielgerät mit mindestens einem Podest, einem Aufstieg und einer Rutsche als Weg nach unten. Kinder steigen über Treppe, Leiter, Netz oder Kletterwand hinauf und rutschen wieder hinab. Alle Modelle dieser Kategorie sind TÜV-geprüft nach DIN EN 1176.

Die Auswahl reicht vom einzelnen Turm mit einem Podest bis zur großen Spielanlage mit Brücken, Tunneln und mehreren Rutschen. Ein kompaktes Beispiel ist der Spielturm Mira aus Lärche und Edelstahl mit einem Podest auf 90 cm. Alle Bauformen ohne Rutschenschwerpunkt finden Sie unter Spieltürme.

Wie hängen Podesthöhe und Rutschenlänge zusammen?

Je höher das Podest, desto länger die Rutsche. Die Rutsche muss die Höhe auf einer Strecke abbauen, die Kinder sicher hinunterkommen lässt. Die DIN EN 1176-3 enthält dazu Regeln zur Länge der Rutschteile.

Das zeigt sich an der Gerätelänge. Der Spielturm Mira mit Podest auf 90 cm ist 221 cm lang. Der Spielturm Egon aus Lärche und Edelstahl startet auf 210 cm und misst 608 × 498 cm. Die genaue Länge der Rutsche zeigt die Maßzeichnung auf der Produktseite.

Eine Rutsche besteht laut Norm aus drei Teilen:

  1. Einsitzteil: Hier setzt sich das Kind hin. Die Seitenbrüstung muss durchgehend sein.
  2. Rutschteil: die eigentliche Bahn mit Seitenwangen.
  3. Auslauf: Hier bremst das Kind ab und steht auf.

Welche Podesthöhen gibt es bei den Spieltürmen mit Rutsche?

Das höchste Podest liegt bei den meisten Modellen zwischen 55 und 210 cm. Am häufigsten sind 120 cm und 90 cm.

PodesthöheTypische Nutzer
bis 60 cmKrippenkinder von 1 bis 3 Jahren
um 100 cmKindergarten und Grundschule
120 bis 150 cmStandard auf öffentlichen Spielplätzen
150 bis 210 cmSchulkinder von 6 bis 12 Jahren

Größere Anlagen haben mehrere Ebenen. Kinder können sich dann Schritt für Schritt nach oben arbeiten und wählen, von welcher Höhe sie rutschen.

Gerade Rutsche oder Spiralrutsche: Was gibt es?

Rutschen an Spieltürmen gibt es gerade, gewunden oder als geschlossene Röhre. Bei einigen großen Anlagen nennt die Herstellerbezeichnung eine Spiralrutsche. Sie windet sich um das Podest herum, statt in einer Linie vom Turm wegzulaufen.

Ein Beispiel ist die Spielanlage Leander aus Lärche und Edelstahl. Sie hat Podeste von 120 bis 210 cm und misst 1319 × 1009 cm. Ihre Sicherheitszone beträgt 1310 × 1634 cm. Welche Rutschenform ein Modell hat, sehen Sie auf Bild und Datenblatt der Produktseite.

Welcher Spielturm mit Rutsche passt in die Kita?

Für den Kindergarten passen Türme ab 3 Jahren mit Podesten von etwa 100 bis 150 cm. Für Krippengruppen gibt es Modelle ab 1 Jahr mit niedrigem Podest und kurzer Rutsche.

Der Spielturm Luana aus Lärche und Edelstahl ist ab 1 Jahr freigegeben. Sein Podest liegt auf 55 cm, also unter der Grenze von 60 cm. Für Kinder unter 3 Jahren verlangt die Norm schon ab 60 cm Fallhöhe eine Brüstung. Weitere Modelle für die Kleinsten zeigt die Seite U3 Spieltürme.

Wichtig: Ein Turm ab 3 Jahren darf in einer Krippe für die Jüngeren nicht frei zugänglich sein. Ist ein Gerät für Kinder unter 36 Monaten leicht zugänglich, gelten automatisch die strengeren Regeln dieser Altersgruppe.

Welche Rutschtürme eignen sich für die Schule?

Auf dem Schulhof passen Türme mit höheren Podesten ab 150 cm und mehreren Aufstiegen. Schulkinder von 6 bis 12 Jahren suchen mehr Herausforderung als Kindergartenkinder.

Schulhöfe werden in jeder Pause stark genutzt. Geräte verschleißen dort schneller als auf vielen anderen Spielplätzen. Zusätzlich zur DIN EN 1176 gelten an Schulen die Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Große Anlagen mit mehreren Rutschen verteilen viele Kinder auf mehrere Wege nach unten.

Wozu hat ein Turm zwei oder mehr Rutschen?

Mehrere Rutschen verkürzen die Wartezeit am Einsitzteil. Bei vielen Kindern staut es sich sonst oben auf dem Podest. Unterschiedlich hohe Rutschen an einer Anlage sprechen verschiedene Altersgruppen an.

Einige Anlagen sind laut Herstellerbezeichnung mit zwei Rutschen oder einer Doppelrutsche gebaut. Die Spielanlage Kian aus Lärche und Edelstahl hat zwei Rutschen und Podeste von 90 bis 120 cm. Sie ist ab 3 Jahren freigegeben.

Für die Planung heißt das: Jede Rutsche bringt einen eigenen Auslauf mit. Der Fallraum am Ende jeder Rutsche darf sich nicht mit dem Fallraum anderer Geräte überschneiden.

Warum muss der Rutschenauslauf frei bleiben?

Eine Rutsche ist ein Gerät mit erzwungener Bewegung. Das Gerät gibt Richtung und Tempo vor, das Kind kann unterwegs nicht anhalten. Deshalb muss am Ende genug freie Fläche liegen.

Die DIN EN 1176-3 stellt eigene Anforderungen an den Fallraum im Auslaufbereich. Der Fallschutz reicht dort weiter als am übrigen Turm. Bei Kletterteilen ohne erzwungene Bewegung dürfen sich Fallräume verschiedener Geräte grundsätzlich überschneiden, am Rutschenende nicht.

  • Keine Bank, kein Baum und kein anderes Gerät im Auslaufbereich.
  • Wege nicht quer vor dem Rutschenende entlangführen.
  • Die Zufahrt für Rollstühle oder Kinderwagen seitlich planen.

Wie viel Fläche braucht ein Rutschturm samt Sicherheitszone?

Die Sicherheitszone der Modelle reicht von rund 19 m² bis über 350 m². Sie umfasst den Turm, die Rutsche und die freie Fläche ringsum.

Bis 1,5 m Fallhöhe reicht der Fallraum mindestens 1,5 m um das Gerät. Darüber gilt die Formel zwei Drittel der Fallhöhe plus 0,5 m. Bei 2,5 m Fallhöhe sind das rund 2,17 m. Die kleinsten Türme passen in eine Kita-Ecke, die größten Anlagen brauchen einen ganzen Spielplatz. Die genauen Maße der Sicherheitszone stehen auf jeder Produktseite.

Welcher Boden gehört unter Turm und Rutsche?

Unter einer Rutsche ist immer ein stoßdämpfender Boden nötig, weil sie zu den Geräten mit erzwungener Bewegung zählt. Die Schichtdicke richtet sich nach der höchsten Fallhöhe aller Elemente des Turms.

Ein großer Teil der Modelle hat eine kritische Fallhöhe über 2 m. Für lose Materialien wie Sand, Kies, Holzhackschnitzel oder Rindenmulch gilt:

  • bis 2 m Fallhöhe: mindestens 30 cm.
  • über 2 m bis 3 m: mindestens 40 cm, alternativ geprüfte Fallschutzplatten.

In diesen Werten stecken 10 cm Zuschlag, weil spielende Kinder das Material wegschieben. Am Auslauf passiert das besonders schnell. Auf den Produktseiten sind Sand, Hackschnitzel, Kies und Fallschutzmatten als Untergrund angegeben.

Aus welchem Material sind Rutschbahn und Turm?

Die Rutschbahnen bestehen meist aus Edelstahl oder aus HDPE, einem festen, durchgefärbten Kunststoff. Beide Werkstoffe sind wetterfest und splitterfrei.

Der Turm selbst ist bei den meisten Modellen aus Lärchenholz gebaut, meist kombiniert mit Edelstahl. Dazu kommen Türme aus Robinie und Modelle mit Gestell aus pulverbeschichtetem Stahl. Der Spielturm Lars ist aus pulverbeschichtetem Stahl und Edelstahl gebaut und ab 3 Jahren freigegeben.

Offene Gerüste mit Kletterteilen und Rutsche, aber ohne Turmhaus, zeigt die Seite Klettergerüste mit Rutsche.

Lässt sich eine Rutsche später tauschen oder nachrüsten?

Das hängt vom Modell ab und lässt sich nur mit dem Hersteller klären. Viele Spielturmsysteme sind modular aufgebaut und können um Elemente wie Rutschen erweitert werden. Eine allgemeine Zusage für jedes Modell gibt es nicht.

Für den Betreiber gelten klare Regeln. Änderungen, die die Sicherheit beeinflussen können, dürfen nur nach Rücksprache mit dem Hersteller oder einer sachkundigen Person erfolgen. Wird eine komplette Rutsche ausgetauscht, muss das neue Bauteil der aktuell gültigen DIN EN 1176 entsprechen. Ob ein bestimmter Turm eine zweite Rutsche oder eine andere Rutschenseite bekommen kann, fragen Sie vorab über die Kontaktseite.

Wie steht ein Rutschturm sicher im Boden?

Die Pfosten werden einbetoniert oder mit Bodenankern in einem Betonfundament befestigt. Empfohlen ist eine Einbautiefe von 60 bis 80 cm, am besten frostfrei.

Fundamente dürfen keine Gefahr darstellen, gerade im Auslauf der Rutsche. Bei lockerem Untergrund liegen Stützen und Befestigungen mindestens 40 cm unter der Spielebene, Fundamentköpfe mindestens 20 cm. Sonst müssen Geräteteile sie wirksam abdecken. Wird loser Fallschutz am Rutschenende weggespielt, kann ein Fundamentkopf freiliegen. Das fällt bei der Sichtkontrolle auf und muss sofort behoben werden. Den Fundamentplan erhalten Sie zum jeweiligen Turm.

Was wird an der Rutsche regelmäßig kontrolliert?

Der Betreiber prüft den Turm nach DIN EN 1176-7 in drei Stufen. Die Sichtkontrolle läuft täglich bis wöchentlich, die operative Inspektion alle 1 bis 3 Monate. Einmal im Jahr folgt die Hauptinspektion durch einen qualifizierten Spielplatzprüfer.

  1. Rutschbahn: Verschleiß, Verformung und Schäden an den Seitenwangen.
  2. Einsitzteil: Brüstung vollständig und fest.
  3. Auslauf: Schichtdicke des Fallschutzes, hier wird am meisten Material weggespielt.
  4. Podeste: Durchbiegung und abgenutzte Anti-Rutsch-Beschichtung.
  5. Verbindungen: lockere Schrauben und Korrosion an Metallteilen.

Wie kommt ein Spielturm mit Rutsche zu Ihnen?

Eine Spedition liefert den Turm als Bausatz, teils vormontiert, mit Aufbauanleitung. Den Termin stimmen wir vorher mit Ihnen ab, der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

Die Lieferung erfolgt unabgeladen. Die meisten Teile lassen sich mit 2 bis 3 Erwachsenen von Hand abladen, mit Gabelstapler oder Radlader geht es einfacher. Ein LKW mit Hebebühne ist bei Spieltürmen nicht möglich, weil lange Pfosten und Balken über die Palette ragen. Mit Montage über einen unserer Partner geht die Ware direkt an ihn. Er setzt Fundamente, baut Turm und Rutsche auf und bringt auf Wunsch den Fallschutz ein. Vor der ersten Nutzung nimmt ein Spielplatzprüfer das Gerät ab, diese Abnahme organisiert der Betreiber selbst.

Wo kann man Spieltürme mit Rutsche kaufen?

Spieltürme mit Rutsche kaufen Sie im Gewerbefabrik Online Shop. Über Angebot erhalten fordern Sie ein kostenloses und unverbindliches Angebot an, auf Wunsch einzeln je Gerät für Haushalts- oder Förderanträge. Unser Kundendienst berät Sie persönlich zur passenden Podesthöhe für Ihre Altersgruppe. Türme mit zusätzlichem Schaukelanbau finden Sie unter Spieltürme mit Schaukel und Rutsche.